Punkteteilung auf St. Pauli

Mit aller Macht setzt sich Anne von Holten gegen St. Paulis Abwehr durch und erzielt hier eines von insgesamt drei Toren für die SG Wilhelmsburg. Foto: rp

Handball-Oberliga: Aufsteiger SG Wilhelmsburg schafft ein 13:13-Remis

Rainer Ponik, Hamburg-Süd

Nachdem sich die Oberliga-Handballerinnen der SG Wilhelmsburg zuletzt mit Siegen gegen Altenholz (23:19) und in Stockelsdorf (20:13) ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen konnten, erreichten sie am vergangenen Sonnabend im Stadtderby beim FC St. Pauli ein 13:13-Unentschieden.
Vor rund 150 Zuschauern, darunter vielen Wilhelmsburger Fans, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der vor allem die Abwehrreihen und starke Torhüterinnen dominierten. Die Führung wechselte mehrfach, bevor die SGW mit einem Tor Vorsprung (8:7) in die Pause ging.
Nach dem Wiederanpfiff gerieten die Gäste dann aber schnell mit 8:10 in Rückstand, weil der SGW fast zehn Minuten kein Treffer mehr gelingen wollte. „Wir haben heute im Angriff viel zu verkrampft agiert und haben beim Torabschluss oft die falschen Entscheidungen getroffen“, sagte SGW-Coach Sven Petersen nach dem Schlusspfiff.
Torfrau Janette Hackbarth mit gelungenen Paraden.
Gut, dass auch die St. Paulianerinnen große Schwierigkeiten hatten, zu Toren zu kommen. Hinter der aufmerksamen Deckung nutzte Torfrau Janette Hackbarth immer wieder die Gelegenheit, sich mit einigen gelungenen Paraden auszuzeichnen. Mitte der zweiten Halbzeit glich die SGW den Rückstand wieder aus, in der Schlussphase sahen die Fans einen echten Handballkrimi.
Hier schien die SG Wilhelmsburg dank Anna Baecklers Führungstreffer zum 12:11 die besseren Karten zu haben. St. Paulis Ausgleich per Siebenmeter beantwortete Johanna Pieszkalla mit der erneuten Führung, die bis zur Schlussminute hielt. Die 16 verbleibenden Sekunden nach St. Paulis Ausgleich zum 13:13 konnte die SGW am Ende nicht mehr zum Siegtreffer nutzen.
„Ich bin ganz zufrieden, da wir im Falle einer möglichen Punktegleichheit am Saisonende dank des gewonnenen Hinspiels vor St. Pauli platziert wären“, zog Jens Petersen nach dem Remis, das eher einem Halbzeitergebnis ähnelt, eine positive Bilanz.
In den beiden kommenden zwei Partien gegen Spitzenreiter TSV Wattenbek (28:0-Punkte) und den Tabellenzweiten Altrahlstedt (26:2) gibt es für die SGW vermutlich wenig zu gewinnen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.