Polo rockt die Bundesliga

Hockeyherren halten nach drei Aufstiegen in Serie auch in der höchsten deutschen Spielklasse mit

Rainer Ponik, Hamburg-West
Zwei Siege vor Weihnachten könnten ganz wichtig für den Klassenerhalt sein. Die 1. Hockeyherren des Hamburger Polo Clubs gewannen in der Bundesliga ihr Heimspiel gegen die TG Heimfeld und beim Klipper THC.In beiden Partien stand Trainer Matthias Witthaus nach längerer Pause wieder auf dem Platz – damit schienen die Gegner nicht gerechnet zu haben. Der deutsche Rekordnationalspieler erzielte in beiden Spielen insgesamt drei Tore.
Am Sonnabend, 6. Januar, wird die Aufgabe allerdings noch schwerer: Polo spielt um 14 Uhr in der Halle an der Jenischstraße 26 gegen Tabellenführer Harvestehuder THC, der das Hinspiel gegen den Aufsteiger noch mit 16:4 gewonnen hatte. Eins ist sicher, die Polohalle wird wieder bis auf den letzten Platz besetzt sein. Den Hockeyherren des Hamburger Polo Clubs (HPC)
glückte in der vergangenen Hallensaison mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Die Folge: Seit ein paar Wochen darf sich das Team von Spielertrainer Matthias Witthaus mit den besten Teams Norddeutschlands in der höchsten Spielklasse messen.
„Für uns zählt natürlich nur der Klassenerhalt, denn wir wollen möglichst nicht nur ein Jahr erstklassig bleiben“, erinnert Witthaus daran, dass der HPC vor drei Jahren noch in der 4. Liga spielte.
Im ersten Spiel beim Harvestehuder THC musste der Aufsteiger viel Lehrgeld zahlen. Nach einer 4:16-Schlappe ging auch das Heimspiel gegen den Uhlenhorster HC trotz einer Leistungssteigerung mit 6:13 verloren. Beim 5:8 gegen den Club an der Alster verkaufte sich der HPC sehr teuer, doch erst am vierten Spieltag gab es für das Team von der Jenischstraße den ersten Punktgewinn.
Kurz vor Weihnachten machten sich die Polo-Herren selbst das schönste Geschenk: Das Auswärts beim Klipper THC gewannen die Rot-Grünen nach einem 2:3-Halbzeitrückstand nach den Treffern von Matthias Witthaus (zwei), Ricardo Nevado und Tomas Procházka noch mit 6:3. Dadurch gelang ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt.
Mit nunmehr fünf Punkten Vorsprung vor dem Ligakonkurrenten Klipper starten die Polo-Herren am Sonnabend, 6. Januar (14 Uhr, Halle Jenischstraße), in die Rückrunde. „Wir wollen versuchen, uns diesmal besser aus der Affäre zu ziehen", ist Matthias Witthaus sicher, dass seine Mannschaft im Rückspiel gegen den HTHC mit großem Ehrgeiz zur Sache gehen wird.
Bereits am Montag, 8. Januar, (20.30 Uhr, Halle Wesseblek 8) steht für die Klein-Flottbeker auch schon das Auswärtsspiel beim UHC auf dem Spielplan. „Wir können selbstbewusst aufspielen, denn wir haben ja nichts zu verlieren“, blickt Matthias Witthaus den beiden Partien gelassen entgegen. Die ersten „big points“ für den Klassenerhalt kann dem HPC schließlich keiner mehr nehmen.
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