Pokal-K.o. im Halbfinale

Im Halbfinale verloren: Die Frauenfußballerinnen des SV Wilhelmsburg konnten ihren Pokalsieg vom Vorjahr nicht wiederholen.

Fußball: Wilhelmsburgs Frauen verlieren 0:1 gegen Bergedorf.

Die Überraschung blieb dann doch aus: Trotzdem dürfen die Verbandsliga-Fußballerinnen des SV Wilhelmsburg (SVW) mit ihrer Leistung mehr als zufrieden sein. Im Halbfinale des Oddset-Pokals kam es am Ostermontag zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen den Regionalligisten Bergedorf 85. Der SVW hatte sensationell mit 3:1 gewonnen.
Trotz Schmuddelwetters waren 150 Zuschauer zum Sportplatz am Vogelhüttendeich gepilgert, obwohl die Wilhelmsburgerinnen auf Torjägerin Janine Thormählen (Kreuzband-Verletzung) verzichten mussten. Und nach 15 Minuten musste Nadine Müller auch noch mit Muskelproblemen raus.
Nach torloser erster Halbzeit wurde der Verbandsligavierte nach dem Seitenwechsel mutiger und versuchte, sich selbst Torgelegenheiten herauszuspielen. „Wirklich gefährlich sind wir aber so gut wie nie vor das Bergedorfer Tor gekommen“, sagt Frauenfußballobmann Manfred Wanda.
Die Gäste machten es, nach vielen vergebenen Möglichkeiten, in der 67. Minute besser und erzielten das hochverdiente Tor zum 1:0. Weitere Gegentore mussten die beherzt kämpfenden Hausherrinnen in der Folgezeit zwar nicht mehr hinnehmen, doch weil dem SVW auch selbst kein Treffer gelingen wollte, war das Pokal-Aus nach neunzig Minuten perfekt. Nur in der 82. Minute war unter den Wilhelmsburger Fans noch einmal kurz die Hoffnung auf den Ausgleich aufgekeimt, doch nachdem Jessica Baptista im Strafraum zu Fall kam, blieb der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Nagel aus.
So musste sich das Team von Trainer Andreas „Pelle“ Piehl am Ende mit der Halbfinalprämie von 500 Euro und dem Wissen darum, sich teuer verkauft zu haben, zufrieden geben.
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