Optimistisch trotz Auftaktniederlage

Zugang Mergim Mavraj zeigte bei seinem HSV-Debüt eine starke Leistung. Foto: HSV

Winter-Zugang: Mergim Mavraj mit starkem Debüt in Wolfsburg

0:1 hieß es am Ende – und keiner wusste so richtig warum. Der Auftakt des HSV in das Fußballjahr 2017 ist misslungen, die Rothosen verloren beim VfL Wolfsburg unglü-cklich und knapp. Mit der Partie in Wolfsburg ist nun die Hinrunde offiziell abgeschlossen.
Der HSV findet sich nach 17 Spielen mit 13 Punkten auf dem Relegationsplatz 16 wieder und muss dabei vor allem dem historisch schwachen Saisonstart mit zwei Punkten aus zehn Spielen Tribut zollen. Auch Heribert Bruchhagen, der neue Vorstandsvorsitzende, hatte im Wintertrainingslager angemerkt: „Wer aus den ersten zehn Spielen nur zwei Punkte holt, der wird unweigerlich bis zum Ende im Abstiegskampf stecken, daraus gibt es kein Entrinnen.“

Trainer Markus Gisdol:
„Haben noch die komplette
Rückrunde vor uns“


Die Leistung der Mannschaft in den vergangenen Wochen, die auch zu elf Punkten aus sieben Spielen führte, stimmt allerdings zuversichtlich und wurde auch im Spiel bei den Wölfen abgerufen. „Vom Ergebnis waren wir natürlich enttäuscht“, erklärte Innenverteidiger Mergim Mavraj, „aber wir haben aufopferungsvoll gekämpft, waren gut sortiert und haben als Mannschaft sehr gut funktioniert.“
Nach einer guten halben Stunde allerdings sah Mittelfeldspieler Albin Ekdal die Gelb-Rote Karte, so dass die Hamburger in der Folgezeit eine Stunde lang in Unterzahl agieren mussten. „In der ersten halben Stunde, aber auch nach dem Platzverweis haben wir es gut gemacht und nichts zugelassen“, so Mavraj, „am Ende haben wir dann sogar zu viel gewollt und wurden ausgekontert. Das ist natürlich bitter, aber wir haben gezeigt, dass wir als Team funktionieren und sind nach dem frühen Platzverweis nicht auseinandergefallen. Im Gegenteil, wir sind sehr eng zusammengerückt und haben ein gutes Spiel gemacht. Das ist jetzt auch das, was wir daraus mitnehmen: dass wir eine absolut funktionierende Mannschaft sind, die auch in schwierigen Phasen bestehen kann. Das müssen wir nun aber auch mit Punkten untermauern.“
„Wir haben jetzt noch eine komplette Rückrunde vor uns und ich bin mir sicher, dass wir punkten, wenn wir so weitermachen wie zuletzt", erklärt Markus Gisdol. Auf etwaige Rechenspiele möchte sich der 47-Jährige dabei nicht einlassen und betont: „So etwas interessiert mich nicht. Es wird ja immer schnell dramatisiert und das jeweils nächste Spiel bekommt eine ganz große Bedeutung. Wir sind gut damit gefahren, mit Ruhe und Konzentration an unsere Aufgaben heranzugehen."
Und die nächste lautet FC Ingolstadt. Die Ingolstädter sind ein direkter Kontrahent im Kampf um den Klassenerhalt und liegen nur einen Zähler hinter den Rothosen. Gerade deshalb will der HSV beim Gastspiel am kommenden Sonnabend (Anstoß: 15.30 Uhr) erneut eine gute Vorstellung zeigen und diesmal auch den verdienten Lohn in Form von Punkten einheimsen.
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