Normannias Oldies auf Tour

Normannia-Oldies unterwegs: Egon Tomforde, Karl-Heinz Meyer, Joachim Meier, Manfred Schulz, Wilfried Mimitz, Wolfgang Kadner, Werner Pohl, Rüdiger Engel, Hans-Joachim Pfeiffer, Wolfgang Sieler, Hartmut Brüssow, Wolfgang Wagner (vorne, v.l.). Peter Heitmann (verstorben), Joachim Prigge, Günter Richter (hintere Reihe, v.l.). Foto: pr

Fußball: Ehemalige Kicker treffen sich weiterhin regelmäßig

Von Olaf Zimmermann. Im Februar 2007 endete ein Teil Harburger Fußballgeschichte. Der FC Normannia wurde aufgelöst, 100 Jahre nach Gründung. Ehemalige Kicker treffen sich weiterhin regelmäßig im Vereinslokal „Rot-Gelb“. Auch auf den gemeinsamen Ausflügen, organisiert von Egon Tomforde, werden Erinnerungen an die alten Zeiten wachgehalten. Anfang Oktober steht bereits die neunte Tour der alten Normannen auf dem Programm.

FC Normannia

Schwarz-Gelb sind die Vereinsfarben des FC Normannia gewesen, der vor fast genau 110 Jahren gegründet worden ist. In einer Gaststätte mit dem schönen Namen „Zum Irrgarten“ in der Denickestraße. Wer etwas über ein wichtiges Kapitel harburgischer Fußballgeschichte wissen will, muss schon die Alten fragen. Erst nach einem jahrzehntelangen Irrweg über den Exerzierplatz an der Eißendorfer Straße, den Schwarzenberg, den abschüssigen Innenhof der Pionierkaserne, die Rennkoppel, den Moordamm und den Milchrund an der Stader Straße wird der FC Normannia am Alten Postweg heimisch.
Den Verein zeichnet jahrzehntelang eine herausragende Jugendarbeit und ein ausgeprägtes Vereinsleben aus. Sein bekanntestes Eigengewächs Lothar Dittmer bringt zwischen 1986 und 1990 beim HSV unter Trainer Ernst Happel und beim FC Homburg auf 61 Bundesligaspiele und 13 erzielte Tore.
Tradition an sich ist aber kein bleibendes Fundament. Diese bittere Lektion muss der rührige Verein seit den 1970er-Jahren lernen. WD
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