Neue Sportart mit Suchtpotenzial

Crossminton kann – wie hier von Karoline Späth und Christoph Kuwert-Behrenz – auch als Doppel oder Mixed gespielt werden. Foto: rp

Die Elbspeeders spielen Crossminton in Wilhelmsburg

Von Rainer Ponik. „Crossminton, was ist denn das?“, werden die aktiven Mitglieder der Elbspeeders immer noch gefragt. Bis das noch temporeiche Rückschlagspiel olympisch werden könnte, dürften wohl noch einige Jahre vergehen, doch das stört die Aktiven des einzigen Hamburger Crossminton-Clubs wenig. „Es macht einfach Spaß“, liefert Trainer Timo Klemm eine ebenso einfache wie einleuchtende Begründung dafür, warum er sich in seiner Freizeit mit dieser Randsportart beschäftigt.

Elbspeeders sind Deutscher Mannschaftsmeister

Die junge Racketsportart Crossminton kombiniert Tennis, Squash und Badminton zu einem völlig eigenständigen Spiel und kann auch im Freien gespielt werden. Die sogenannten „Speeder“ sind kleiner und schwerer als die ursprünglichen Federbälle, können bis zu 300 Kilometer pro Stunde schnell fliegen.
Idealerweise spielt man Crossminton auf einem Tennisfeld, wobei das Feld allerdings auf das hintere Viertel reduziert wird. Zwischen beiden quadratischen Spielfeldern, die eine Seitenlänge von fünfeinhalb Metern haben, müssen die Bälle eine Distanz von rund 13 Metern überwinden, um im generischen Feld zu landen.
Da ohne Netz gespielt wird, können die Bälle auch sehr flach gespielt werden, was für zusätzliche Abwechslung sorgt. Im Winterhalbjahr wird in der Halle gespielt.
Viele Vereinsmitglieder nehmen regelmäßig an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil. Besonders erfolgreich ist Sönke Kaatz, der nicht nur die Deutsche – sondern auch die Weltrangliste anführt und auch seinen Teil dazu beigetragen hat, dass die Elbspeeders im vergangenen Jahr Deutscher Mannschaftsmeister im Crossminton wurden.
Es geht aber auch ohne Turnierbedingungen, Punkte und Wettkampfstress Spaß am Crossminton zu haben. „Man kann sich ja auch auf der Wiese, am Strand oder im Schnee die Bälle um die Ohren schlagen“, glaubt Timo Klemm, dass sein Lieblingssport auch beim normalen Breiten- und Freizeitsportler für Furore sorgen kann.
Wer mehr über das Spiel erfahren oder es – kostenlos – ausprobieren möchte, ist bei den Elbspeeders, die in Wilhelmsburg zuhause sind, herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.elbspeeders.de oder unter der E-Mail-Adresse info@elbspeeders.de
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.