Neue Freiheit

Nach den Prüfungen ist vor dem Abiball: Mia Meyer. Foto: pr

Die Kolumne von Mia Meyer

Auf einen Schlag ist alles vorbei. Acht Schuljahre lang hatten wir immer die gleichen Leute um uns, kennen uns in- und auswendig und ganz plötzlich steht die letzte Abiturprüfung an und man wird ins Leben gelassen.
So richtig weiß ich noch gar nichts anzufangen mit der neuen Freiheit. Die Schullaufbahn fühlt sich noch so unbeendet an. Liegt vermutlich daran, dass wir unser Abschlusszeugnis erst noch bekommen und bis zum Abiball noch zwei lange Wochen warten müssen.
Und was macht man in der Zwischenzeit? Zeit überbrücken bis zur Ausbildung, zum Studium oder zur Reise ins Ausland. Jobben gehen, Faulenzen oder sich in den Sport stürzen.
Ab jetzt geht jeder seinen eigenen Weg. Der Gedanke daran, dass sich viele Wege bald vermutlich kaum noch kreuzen werden, macht mich schon etwas traurig. Was wird wohl in zehn Jahren sein? Kennt man dann noch seine besten Freunde aus der Schulzeit oder nickt sich bloß aus der Entfernung zu und dabei bleibt es. Was werden wir beruflich machen, wem steht die große Karriere bevor, wer ist verheiratet und gibt es dann schon Familienplanungen?
Ab jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt und das Ziel wird sein, nun ein selbstständiges Leben zu führen. Einige wechseln dafür die Stadt und andere verabschieden sich sogar ins Ausland. Ich hoffe sehr, den Kontakt mit allen halten zu können. Obwohl dieser Wunsch schon fast utopisch erscheint.

Mia Meyer (18) geht in die zwölfte Klasse des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Harburg und ist Leistungssportlerin im Ruderclub Süderelbe (Internet http://www.rc-suederelbe.de). Was sie in ihrer Sportlerkarriere und auf dem Weg zum Abitur in diesem Jahr alles erlebt, steht in ihrer Kolumne im Wochenblatt zum Wochenende.
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