„Nette Kerle, solange es nicht um Fußball geht“

Sie werden nun von Michael Krivolahvek trainiert: das Team von Viktoria Harburg. Foto: köse

Michael Krivolahvek wird Trainer bei Viktoria Harburg.

Von Waldemar Düse. Vor dem 12. Spieltag haben einige Klubs der Fußball-Kreisliga 1 letzte Unklarheiten beseitigt: So hat Tabellenführer Este 06/70 II trotz der Weigerung des Schiedsrichters, nach dem 0:2 in Buxtehude Auskunft darüber zu geben, welcher Akteur denn nun die Rote Karte gezeigt bekommen hatte, Gewissheit: Adrian Scheffler wurde für seine Bemerkung „Wieviel hast du denn bekommen“ vom Platz gestellt.
Klar sind auch schon drei Neuzugänge, die nach der Winterpause spielberechtigt sein werden. Neben einem Spieler aus der A-Landesligamannschaft des TuS Finkenwerder werden dann auch die beiden Estebrügger Zwillinge Leon und Julio Tiede aus der A-Jugend von Altona 93 spielberechtigt sein.
Klarheit herrscht auch beim Schlusslicht Viktoria Harburg über die Nachfolge des Anfang Oktober zurück getretenen Trainers Andreas Roloff. Roloff hatte seinen Entschluss mit einem zerrütteten Vertrauensverhältnis zum Vorstand und zu Teilen der Mannschaft begründet.
Sein Nachfolger ist Michael Krivolahvek, der zuletzt das Bezirksliga-Schlusslicht Mesopotamien trainiert hat. „Ich hatte mir bereits vor Beginn meines Urlaubs Gedanken darüber gemacht aufzuhören“, so Krivolahvek, der seinen Entschluss mit internen Problemen im Verein und seinen Zuschauern begründet. „Es sind alles sehr nette Kerle – solange es nicht um Fußball geht.“
Sein Bruder Thomas wird vorerst noch an der Außenmühle bleiben und die Mannschaft solange betreuen, bis der Verein, der auf der Suche ist, einen Nachfolger gefunden hat.
Mit seinem Wechsel an die Winsener Straße vom Regen in die Traufe zu geraten, will Krivolahvek nicht von der Hand weisen. Mit dem Harburger Fußballklub der ersten Stunde ging es zuletzt jahrelang bergab. „Aber ich glaube, dass ich in der Winterpause für einige Verstärkungen sorgen kann“, so Krivolahvek. Schließlich kenne er einige Spieler sogar noch aus der von ihm aufgebauten Jugendmannschaft bei Grün-Weiss Harburg, die Michael Krivolahvek einst als G-Jugendliche auf die Fußballbeinchen gestellt hatte.
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