Neben der Hantelbank

Tagliatelle für acht Personen: Mia Meyer hat eine Nudelparty gefeiert.

Die Kolumne von Mia Meyer.

Gegen 18 Uhr höre ich den Motor des Autos, das vor meiner Haustür wartet. Ein kurzes Hupen, kurz darauf klingelt mein Handy. Ich packe schnell alle Sachen zusammen und ziehe mir eine Jacke über. Zwar ist es noch warm draußen, aber man merkt, dass es Herbst wird.
Der Herbst war schon immer meine Lieblings-Jahreszeit. Nicht nur den dicken Strickschal und Wollmützen trage ich gerne, ich liebe auch die Atmosphäre. Es wird früher dunkel und schneller gemütlich in den vier Wänden. Doch bevor ich mich auf einen entspannten Abend freue, habe ich noch eine Verabredung zum Krafttraining mit Lukas, seit vielen Jahren einer meiner engsten Freunde. Zwischen Hantelbank und Gymnastikmatte kommen die witzigsten und interessantesten Gespräche zustande. Dabei steht der Sport ausnahmsweise mal nicht im Vordergrund. Und das ist auch gut so, denn sonst wären wir vor einiger Zeit sicher nicht auf die Idee gekommen, mit einer Freundin zusammen einen Nudelabend zu machen.
Unser Plan war es, die Nudeln selbst zu machen. Dafür kauften wir nach dem Training bei der Metro für den nächsten Tag ein. Anstatt zu dritt saßen wir 24 Stunden später zu acht zusammen, lachten viel und aßen Unmengen an selbst gemachter Tagliatelle mit Parmesan und gerösteten Walnüssen und Pinienkernen. Zum Nachtisch gab es Tiramisu.

Mia Meyer (18) ist Abiturientin des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Harburg und Leistungssportlerin im Ruderclub Süderelbe (Internet http://www.rc-suederelbe.de). Im nächsten Jahr wird sie ein Studium beginnen. Was sie in ihrer Sportlerkarriere und in der Zeit vor dem Studienbeginn alles erlebt, steht in ihrer Kolumne im Wochenblatt zum Wochenende
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