Nach jeder Schlappe folgt ein Sieg

Sehr konzentriert und recht erfolgreich: Neuenfeldes Olaf Porath hat in dieser Hamburg-Liga-Spielzeit bislang erst ein Einzel verloren. Foto: rp

Tischtennis Hamburg-Liga: TTC Neuenfelde will drin bleiben.

Von Rainer Ponik. Arne Rückmann hatte es schon vor dem ersten Spiel geahnt. „Für uns geht es in dieser Spielserie nur um den Klassenerhalt“, sage die Nummer Eins der Tischtennis-Herren des Hamburgligisten TTC Neuenfelde. Ohne Sascha Jensen, der zum Oberligisten SC Urania gewechselt war, und einigen vorhersehbaren Ausfällen weiterer Stammspieler, die aus beruflichen Gründen relativ häufig nicht zur Verfügung standen, muss sich der TTC derzeit mit einer Platzierung im Mittelfeld der Tabelle zufrieden geben.
Auf jede Niederlage folgte seit Beginn der Spielzeit interessanterweise ein Sieg – und umgekehrt. Mit 6:8-Punkten belegt das Sextett aus Neuenfelde, das das Spiel gegen die inzwischen zurückgezogene Mannschaft vom Rissener SV kampflos gewonnen hatte, Rang 6. „Wir müssen auch weiterhin Spiele gewinnen, denn der Abstand zu Relegationsplatz 8 beträgt lediglich zwei Punkte“, so Rückmann.
An den Abstieg glaubt in Neuenfelde alledings niemand: „Wir sind auch mit der Unterstützung von Spielern aus der zweiten Herrenmannschaft noch gut genug, um die entscheidenden Partien zu gewinnen“, sagt Olaf Porath, der mit zwölf Einzelsiegen und nur einer Niederlage derzeit die beste Spielbilanz hat.
Gilt das Gesetz der Serie, dann hätte das Spiel gegen den Tabellenvierten Bramfeld (das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) eigentlich verloren gehen müssen. Letzter Vorrundengegner ist am kommenden Freitag, 2. Dezember (19.45 Uhr, Sporthalle Arp-Schnitger-Stieg 19), die bislang noch sieglose zweite Mannschaft des Hamburger Sportvereins. „In so einem Spiel ist ein Sieg natürlich Pflicht“, so Arne Rückmann.
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