Nach 51 Jahren ist Schluss

Fußbal war sein Leben: Jetzt muss Uwe Hansen aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten.

Uwe Hansen gründete die Wilhelmsburger Altherren-Auswahl.

Von Horst Baumann. Seit Ende Januar ist Schluss: 51 Jahre war der Fußball ehrenamtlich und 42 Jahre beruflich sein Leben, jetzt musste Uwe Hansen (65) aus gesundheitlichen Gründen nach mehrfach misslungenen Operationen in den letzten drei Jahren sein Engagement aufgeben. Im 20. Jahr als Beisitzer im Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbands (HFV), dem er zwischenzeitlich auch als Sitzungsleiter zur Verfü̈gung stand, hat er vor zwei Wochen aufgehört.
Sein eigentliches „Baby“ war die von ihm gegrü̈ndete Wilhelmsburger Fußball-Altherren-Auswahl mit ihrem Spendenfonds, der in diesem Jahr die Einnahme seines Ein-Millionsten Spenden-Euros feiern wird. Allein in seiner 32-jä̈hrigen Amtszeit (1967 – 1999) als Erster Vorsitzender wurden mehr als 1,6 Millionen Mark durch Wohltätigkeitsspiele eingenommen. Er holte auch Uwe Seeler auf die Elbinsel.
Im Berufsleben als Sportre-dakteur galt Uwe Hansen vor allem im Sü̈derelbe-Raum als Fußball-Experte mit dem Spitznamen „Mr. Harburg“. Von 1962 bis 1980 war er Redakteur der später eingestellten „Wilhelmsburger Zeitung“, anschließend arbeitete er bis 1991 beim Elbe Wochenblatt.
Uwe Hansen hat viele Auszeichnungen für sein ehrenamtliches Engagent bekommen: Unter anderem das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, die Goldene Verdienstnadel des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) und die Goldene Ehrennadel des HFV.
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