Mario Weiß und der Traum vom Aufstieg

Trainer mit Zielen: Mario Weiß. Foto: Düse

Kreisliga: Der Trainer von Vorwärts Ost glaubt an sein neuformiertes Team

W. Düse, Hamburg-Süd
Geht es nach Mario Weiß, wird es im Frühsommer 2018 nach 24 Jahren erneut soweit sein:. Dann wird Fußball-Kreisligist Vorwärts Ost wieder einmal in der Bezirksliga spielen. „Unser Ziel ist eindeutig der Aufstieg. Wir haben eine Topmannschaft und sind praktisch dazu verpflichtet“, sagt der Trainer der Wilhelmsburger ganz ohne Überheblichkeit.
Er weiß auch, wie sehr er sich damit unter Druck setzt, „aber ich hatte in den acht Jahren, die ich bei Vorwärts Ost Ligatrainer bin, noch nie so eine gute Mannschaft.“ Sein Optimismus gründet sich vor allem auf die vier Sommerzugänge. Artur Marbach (Klub Kosova), Kayan Kalburucu (GSK Bergedorf) und Amir Ukshini (Klub Kosova) haben alle schon in der Oberliga gespielt und auch der von Veddel United gekommene Iszet Allaf hat sich als wertvoller Spieler erwiesen.


„Alt-Ostler“: Im Tor steht Jürgen Müller (46)

Nach einem etwas holprigen Saisonstart mit der Auftaktniederlage gegen Haak Bir und einem Unentschieden gegen den Mümmelmannsberger SV II – zwei mögliche Mitkonkurrenten – scheint die aufgefrischte Mannschaft nun in die Spur gefunden zu haben. „Als einen Grund sehe ich unsere tolle Gemeinschaft. Ich hoffe nun, dass unser Erfolg auch anhält“, so Weiß.
Dabei hatte Vorwärts zu Saisonbeginn mit einer unliebsamen Überraschung fertig werden müssen. Stammkeeper Lukas Andresen war wortlos in Richtung des Landesliga-Aufsteigers Juventude entschwunden. Kein Wunder, dass Weiß und seine Spieler nicht besonders gut auf ihren ehemaligen Torwart zu sprechen sind. „So etwas tut man einfach nicht“, sagt Weiß. Es sei auch keine Zeit mehr gewesen, auf die neue Situation zu reagieren. Ganz alt hätten die Veddeler ausgesehen, wäre da nicht ein „Alt-Ostler“ in die Bresche gesprungen. Den Kasten hütet vorerst der 46-jährige Jürgen Müller.
Das ist aber noch nicht alles an Veränderungen in der ruhigen Ecke an der Rahmwerder Straße. Auch die Staffel wurde gewechselt, freiwillig. Nach drei Spielzeiten in der Kreisliga 1 soll es wieder die „4“ sein. „Ab und zu braucht jeder mal einen Tapetenwechsel. Uns hat es in der Staffel 1 nicht mehr gefallen“, so Weiß. „Außerdem sehen wir dort bessere Aufstiegschancen.“ Schauen wir mal im Frühsommer 2018.
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