Lieber WM gucken als Harburgs beste Kicker?

So sehen Sieger aus: Der FC Türkiye konnte sich durch einen 2:1-Sieg gegen Eintracht Elbmarsch zum zweiten Mal den Harburg-Pokal sichern. Foto: rp

Zuschauerschwund beim Harburg-Pokal trotz einiger sportlicher Überraschungen.

Von Rainer Ponik. Mit neuem Hauptsponsor und einem attraktiven Teilnehmerfeld startete das traditionelle Vorbereitungsturnier um den Harburg-Pokal vor zwei Wochen in seine 50. Auflage. Nach einer eher langweiligen Vorrunde ohne große Überraschungen sahen die Fans in den K.o.-Spielen viele durchaus spannende Spiele, doch die Zuschauerresonanz ließ zu wünschen übrig.
Hätte man die Kritik des langjährigen Spielausschussmitglieds Günter Falk, der die Austragung auf den nicht zentral gelegenen Sportplätzen am Kiesbarg und Neuländer Elbdeich bereits im Vorfeld kritisiert hatte, ernster nehmen sollen? „Sicher war zumindest die parallel stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft ein Grund dafür, dass diesmal weniger Zuschauer zu den Spielen kamen“, so Spielausschussmitglied Andreas Meyer. Eine genaue Analyse soll in den kommenden Wochen die Weichen für die Zukunft stellen.
Während die Halbfinal- und Finalspiele vor zwei Jahren noch weit über 1.000 Fans an den
Alten Postweg gelockt hatten, waren am vergangenen Sonnabend lediglich 250 Zuschauer an die Jahnhöhe gekommen, um das Endspiel zwischen dem FC Türkiye und Eintracht Elbmarsch zu sehen.
Im Duell zweier ambitionierter Landesligisten setzte sich der FC Türkiye durch. Der FCT geriet zwar früh in Rückstand, konnte aber nach dem Ausgleich durch Christopher Mahrt und einem herrlichen Freistoßtor von Sascha de la Cuesta das Blatt wenden. Als die in der Schlussphase deutlich überlegenen Elbmarscher in der 89. Minute einen Elfmeter bekamen. wurde Torwart Yalcin Ceylani zum Matchwinner. Der Neuzugang vom Oststeinbeker SV wehrte den Strafstoß ab und sicherte seiner Mannschaft nach 2011 den zweiten Sieg beim Harburg-Pokal.
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