Licht und Schatten

Wenn es den Heimfelderinnen in der Rückrunde gelingt, das Angriffsspiel variabler zu gestalten, wird auch Torjägerin Lucie Düring noch häufiger das Tor treffen. Foto: rp

Hockey: Heimfelds Herren hoffen auf den Aufstieg, doch die Damen müssen sich steigern.

Von Rainer Ponik.
Mit unterschiedlichen Zielen starteten die Hockeyteams der TG Heimfeld im Spätsommer in die neue Feldsaison. Während für die Damen nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga nur der Klassenerhalt zählt, wollen die Herren im Kampf um die Meisterschaft in der Regionalliga, der dritthöchsten Spielklasse, eingreifen.
Die TGH-Herren starteten mit drei Siegen, verloren aber das Spitzenspiel gegen den TTK Sachsenwald mit 0:3. Das Team von Trainer York Schumacher konnte bislang vor allem in der Abwehrarbeit überzeugen: in fünf Spielen gab es lediglich sechs Gegentreffer. Bevor man sich im April intensiv auf den zweiten Teil der Spielzeit vorbereiten wird, steht erst einmal die Hallensaison auf dem Spielplan.
Auch die Damen greifen nun unter dem Dach zum Schläger. Vielleicht gelingt es der Mannschaft von Trainer Alexander Otte ja, auf dem Hallenparkett neues Selbstbewusstsein zu entwickeln. In der Hinrunde auf dem Feld zeigten die TGH-Ladies, dass sie mit jedem Gegner mithalten können, holten aber nur drei Punkte. Die Spiele gegen Düsseldorf (1:2), Essen (2:3) und Hannover (1:2) gingen jeweils knapp und zum Teil völlig unnötig verloren. Einzig das Spiel gegen den Tabellenletzten Blau-Weiß Köln konnte die TGH mit 2:0 gewinnen.
Mindestens ein Team müsste die Mannschaft in der
Rückrunde noch hinter sich lassen. Mehr scheint für den Tabellenvorletzten angesichts des großen Punkterückstands ohnehin nicht mehr möglich zu sein. „Wir haben vier Zähler Rückstand auf Hannover, können den DHC auf jeden Fall noch abfangen“, hat Alexander Otte die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch längst nicht aufgegeben. Wenn der direkte Wiederabstieg noch vermieden werden soll, muss sich die TGH vor allem im Angriffsspiel steigern. In sieben Partien gelangen den Heimfelder Torjägerinnen lediglich sechs Tore. Das ist zu wenig, um sich längerfristig in der Zweiten Liga etablieren zu können.
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