Lascheit und seine jungen Wilden

Auf gehts, Jungs! Wilhelmsburgs Spielertrainer Peter Lascheit und sein junges Team können eine überraschend erfolgreiche Saison in wenigen Tagen mit dem Aufstieg in die Landesliga krönen. Foto: rp

Fußball: SV Wilhelmsburg hofft auf den Landesligaaufstieg.

Von Rainer Ponik. Es war ein dramatisches Finale in der Bezirksliga, Staffel Süd: Am letzten Spieltag zog der SV Wilhelmsburg nach grandioser Aufholjagd noch am Harburger TB vorbei, sicherte sich die Vizemeisterschaft und nimmt nun an der Aufstiegsrunde zur Landesliga teil. „Unglaublich, dass wir das noch geschafft haben“, freut sich Peter Lascheit, mit 28 Jahren jüngster Coach der Liga, der gleichzeitig auch den jüngsten Spielerkader betreut.
Schon am morgigen Sonntag, 26. Mai, beginnt die Aufstiegsrunde für den SVW mit einem Auswärtsspiel. Um 16 Uhr trifft die Mannschaft an der Feldstraße auf den Vizemeister der Bezirksliga West, Hansa 11. der psychologische Vorteil dürfte dabei klar auf Seiten der Wilhelmsburger liegen, denn beim Gegner sitzt der Frust nach der nur aufgrund der schwächeren Tordifferenz verpassten Meisterschaft tief.
Auf neutralem Platz (19 Uhr, Berner Heerweg) folgt am kommenden Mittwoch in Farmsen die Partie gegen TuRa Harksheide. Im dritten und letzten Aufstiegsspiel hat der SVW am kommenden Sonntag, 2. Juni, im Spiel gegen den SV Altengamme (15 Uhr, Karl-Arnold-Ring) dann Heimrecht. Der SVA gilt als das Überraschungsteam der Gruppe, denn das Team aus dem Osten Hamburgs war vor einem Jahr gerade in die Bezirksliga aufgestiegen.
Nur der Erstplatzierte der Vierergruppe hat den Aufstieg in die Landesliga sicher. Bis zu zwei weitere Plätze könnten frei werden, wenn der SC Victoria den Abstieg aus der Regionalliga vermeiden und der FC Elmshorn sich einen Platz in dieser Liga sichern kann.
„Wir haben nichts zu verlieren, denn wir haben in dieser Saison schon viel mehr erreicht als man erwarten konnte“, macht Peter Lascheit seiner Mannschaft Mut. Er denkt dabei an die Winterpause zurück als die Wilhelmsburger zehn Abgänge verkraften mussten und noch enger zusammenrücken wollten, „um die Spielzeit vernünftig zuende zu bringen“. Das gelang bravourös: Seitdem haben die Elbinsel-Kicker nicht mehr verloren.
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