Lascheit doch nicht zurück zum SVW

Will Trainer werden: Peter Lascheit. Foto: Düse

Ex-Spielertrainer wurde im Netz schon als Zugang vermeldet.

Von Waldemar Düse. Den Aufstieg in die Fußball-Landesliga hatte Alexander Reckewell am Ende der Hinserie offensichtlich abgeschrieben. Jedenfalls mit der damaligen Zusammensetzung des Kaders. Aufgeben will er aber ebenso offensichtlich auch noch nicht. Der Trainer des (Noch)-Bezirksligisten SV Wilhelmsburg hat in der Winterpause noch einmal nachgelegt.
Niklas Eckey (Concordia), Spyro Kourkoutides (HSC),Arrash Sultani (Coratia) und Timor Yasini (MSV Hamburg) - neben diesen auf der Elbinsel nicht ganz so bekannten Namen geisterte auch ein im Süden sehr bekannter als weiterer Neuzugang durchs Internet: Peter Lascheit.
Allein, der wusste davon gar nichts. „Ich weiß wirklich nicht, wie es zu dieser Meldung gekommen ist“, so der überraschte ehemalige SVW-Spieler, Spielertrainer und –trainer. „Glückwünsche, die an mich herangetragen wurden, musste ich deshalb ablehnen. Ich wäre dort auch keine große Hilfe.“ Lascheit kämpft immer noch mit den Spätfolgen einiger schwerer Schulterverletzungen. „Wenn im Kader Not am Mann sein sollte, würde ich mich mit auf die Bank setzen.“
Lascheit versucht vielmehr, sich beim SV Wilhelmsburg fit zu halten, hat in der vergangenen Woche aber schon nicht mehr trainieren können. Infrage kämen vielleicht gelegentliche Einsätze in der zweiten Mannschaft des Klubs, derzeit Tabellenzweiter in der Kreisklasse 10. „Dort kann ich noch mithalten“, ist sich Lascheit sicher.
Was immer noch geht, sind die Hallenturniere mit „Tiki-Taka“, einer reinen Hallen-Freizeittruppe aus bekannten Wilhelmsburger Akteuren. Lascheit zeigt dort seine Kunstfertigkeit am Ball zusammen mit Lamin Jawla, Rene Rodrigues, Vasco Zawada oder Lukas Zielke.
Lascheits Augenmerk liegt seit längerem ohnehin auf der Fortbildung als Trainer. Die beginnt im September beim Hamburger Fußball-Verband. Vielleicht kommt der SV Wilhelmsburg in absehbarer Zeit dann doch noch einmal in den Genuss des „Konzepttrainers“ Peter Lascheit, der am Vogelhüttendeich einen anderen Weg als den derzeitigen geht. Wie sein großes Vorbild Thomas Tuchel, den er lieber gestern als heute bei seinem Herzensklub HSV in der sportlichen Verantwortung sähe.
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