„Können durchaus mithalten“

Heimfelds Top-Torjägerin Lucie Düring will ihre Mannschaft im Spiel gegen Eintracht Braunschweig zum ersten Saisonsieg schießen. Foto: rp

Die Hockeydamen der TG Heimfeld starten mit unglücklichen Niederlagen gegen zwei Bundesliga-Spitzenteams

Von Rainer Ponik. Sie spielen nun in der ersten Bundesliga gegen Teams, bei denen viele Nationalspielerinnen auf dem Platz stehen: die Hockeydamen der TG Heimfeld haben trotz zweier Niederlagen zum Saisonstart nicht enttäuscht.
Das Team von Trainer Alexander Otte zeigte in beiden Spielen eine gute Leistung. Beim Saison-auftakt in Harvestehude musste man dem druckvollen Angriffsspiel des Gegners allerdings Tribut zollen. So geriet die TGH bis zur Pause mit 0:3 in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste dann aber zwei ihrer Konterchancen und verkürzten den Rückstand nach den Treffern von Britta von Livonius und Josi Düring auf 2:3. Das Spiel stand auf des Messers Schneide, am Ende gab allerdings die stärkere Physis den Ausschlag für den 4:2-Sieg des HTHC.
Auch im zweiten Spiel des Wochenendes verkauften sich die Bundesliganeulinge teuer. Vor 150 Zuschauern hatte der Uhlenhorster HC, einer der Favoriten auf die Deutsche Meisterschaft, deutlich mehr Mühe als erwartet.
Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeberinnen zwar mit 0:2 zurück, schafften nach einer verwandelten kurzen Ecke durch Britta von Livonius aber noch vor der Halbzeit den 1:2-Anschlusstreffer. Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Heimfelderinnen, die aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus immer wieder zügig nach vorn spielten, gefährlich. So gelang Merle Aschenberg nur drei Minuten nachdem die Gäste auf 1:3 erhöht hatten das 2:3. Nicht nur die Harburger Spielerinnen, sondern auch die Zuschauer schöpften Hoffnung und feuerten ihr Team lautstark an. Am Ende ging die Partie ein wenig unglücklich mit 2:4 verloren. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der höchsten Spielklasse durchaus mithalten kann. Im Angriff müssen wir unsere Chancen aber noch ein bisschen konsequenter nutzen, wenn wir den Klassenerhalt erreichen wollen“, so Alexander Otte nach dem Spiel.
Am kommenden Sonntag (14 Uhr, Kerschensteinerstraße) geht es im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig um wichtige Punkte gegen den Abstieg.
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