„Königstransfer“ für den FC Viktoria

Die Blicke von Michael (l.) und Thomas Krivolahvek vom FC Viktoria Harburg gehen Richtung Bezirksliga. Foto: Düse

Der Harburger Traditionsklub holt Karol Tocha vom Oberligisten Buchholz

Von Waldemar Düse. Seine Analyse ist kein Grund zur Freude, trotzdem klingt Michael Krivolahvek aufgeräumt: „Insgesamt ist die Saison für uns enttäuschend verlaufen, immerhin wollten wir aufsteigen.“
Niemand wird dem Trainer des Fußball-Kreisligisten FC Viktoria Harburg widersprechen. 20 Punkte Rückstand auf den direkten Aufstiegsplatz sind kein Grund zum Feiern. Dass er dennoch hoffnungsvoll auf die kommende Spielzeit blickt, hat einen Grund. Und der Grund hat einen Namen: Karol Tocha.
Viktoria ist es gelungen, den ehemaligen Oberligaspieler von Buchholz 08 dazu zu bewegen, in der neuen Saison an der Winsener Straße zu spielen. „Das ist gewissermaßen unser Königstransfer“, kann und will Krivolahvek seine Freude darüber nicht verbergen. „Vom Mai an ist er für uns spielberechtigt. Das könnte so etwas wie eine Initialzündung gewesen sein“, hofft Krivolahvek auf die Strahlkraft des kampfstarken Energiebündels.
Der 26-jährige, der in der Jugendabteilung Viktorias groß geworden ist und dort bis zur A-Jugend gespielt hat, hat seine letzte Oberligapartie für die Buchholzer am 23. November vergangenen Jahres beim 3:2-Auswärtserfolg beim USC Paloma bestritten. Nach einem Kreuzbandriss war er seit dem vergangenen Sommer nur mühsam wieder auf die Füße gekommen. Nach internen Zwistigkeiten in Buchholz war es an der Zeit, ein wenig „Vitamin B“ zu verabreichen. Tocha und Viktorias Torjäger Kai Czerkaski sind beste Freunde.
Seit einiger Zeit bastelt Michael Krivolahvek gemeinsam mit seinem Bruder Thomas daran, den harburgischen Traditionsklub wieder erkennbar auf der Fußballlandkarte des Südens zu verankern. Nachdem alle aktuellen Akteure Viktorias auf für die neue Saison ihr Bleiben zugesagt haben, „brauche ich noch zwei weitere Neuzugänge“, so Krivolahvek, „um den Aufstieg realistisch anpeilen zu können“. An beiden sei er dran, die legendären Tücher sind jedoch noch nicht komplett getrocknet. „Aber die Zusage Karol Tochas könnte der Auftakt zu einer kleinen Euphorie bei uns sein“, erhofft sich Krivolahvek.
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