Klock holt noch zwei Neue

Klaus Klock, Manager und „Immer-Nochbergangstrainer“ des FC Türkiye. Foto: Düse

Fußball-Landesliga: FC Türkiye wird vor der Winterpause auf Transfermarkt aktiv.

Von Waldemar Düse. Die nahende Winterpause wird bei vielen Fußballklubs aus dem Süden nicht für Ruhe und Erholung sorgen, sondern eher für noch hektischere Betriebsamkeit als ohnehin schon üblich. Das hat Gründe.
In der Regionalliga rangieren derzeit die drei Hamburger Klubs Victoria, FC St.Pauli II und Eintracht Norderstedt auf den drei Abstiegsplätzen. Der vierte HSV II ist nur unwesentliche zwei Punkte davon entfernt. Bliebe es bei dieser Konstellation, hätte das weitreichende Folgen für die Auf- und Abstiege aller Klassen. Desweiteren hat sich bislang kein Oberligaklub gefunden, der in der kommenden Saison aufsteigen möchte. Das bedeutet für den FC Süderelbe und FC Türkiye, die in dieser Reihenfolge die Landesliga Hansa anführen, dass aller Voraussicht nach nur der Meistertitel den Aufstieg bedeutet.
Schon aus purem Eigennutz kann für den FC Süderelbe das Ziel des morgigen Gipfeltreffens in Buxtehude nur sein, die Serie des bislang noch ungeschlagenen Tabellenführers zu beenden. Wie schon angekündigt, eine Relegation könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Muster ohne Wert sein. Die Neugrabener haben mit neun Siegen „am Stück“ einen beeindruckenden Lauf.
Bereits „nachgebessert“ hat Klaus Klock, Manager und „Immer-Noch-Übergangstrainer“ des punktgleichen Dritten FC Türkiye. Die Wilhelmsburger vermelden Marian Grühn (Buchholz 08) und Ugur Alavanda (TSV Sasel) als Zugänge. Verlassen wird den Klub Angreifer Mohamed Al-Jilani, der sich dem Kreisligisten FC Bingöl 12 anschließen will.
Für die drei in den Abstiegskampf verwickelten FTSV Altenwerder, Klub Kosova und SV Wilhelmsburg wird es ohnehin eine nervenaufreibende Rückrunde. Beim FTSV Altenwerder hat Fußball-Obmann Heiner Schween nun „aus persönlichen Gründen“ seinen Rücktritt erklärt.
Beim Aufsteiger Kosova kann davon ausgegangen werden, dass personell spürbar nachgebessert wird. Man wird nicht einen Trainer-Promi wie Michél Manzingu-Dinzey verpflichten, um dann mit ihm sang- und klanglos wieder aus der Liga zu verschwinden.
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