Jetzt hilft nur noch ein Volleyball-Wunder

Harburgs Trainer Jörn Folster – hier bei der Angabe – wird den Abstieg in die Landesliga mit seiner Mannschaft kaum noch verhindern können. Trotzdem ist der Zusammenhalt im Team ungebrochen. Foto: rp

Harburger TB: Verbandsligist droht Abstieg in die Landesliga

Von Rainer Ponik. Als die Verbandsliga-Volleyballer des Harburger Turnerbunds (HTB) sich nach sechs Spielen am Tabellenende wiederfanden, war der Optimismus bei Spielertrainer Jan Folster noch ungebrochen. „Wir hatten ein schweres Auftaktprogramm, aber nun kommen die Gegner, die wir schlagen können“, strahlte der Übungsleiter Mitte November Zuversicht aus.
Allein der Erfolg blieb aus: In mittlerweile 18 Spielen glückte dem Tabellendritten des Vorjahres nur ein einziger Sieg, der gegen Aufsteiger Altona 93 mit 3:0-Sätzen allerdings deutlich ausfiel. „Der Aderlass an leistungsstarken Spielern, die den Verein im Sommer 2015 verlassen haben, war vielleicht zu groß“, so Folster.
Vier Spiele vor Saisonende müsste schon ein echtes Volleyball-Wunder passieren, um den Abstieg des besten Volleyball-Herrenteams aus dem Hamburgr Süden doch noch zu verhindern. Schließlich beträgt der Rückstand auf den - sicheren – 9. Platz schon 16 Punkte. Selbst wenn der HTB alle restlichen Spiele gewinnen sollte, ist höchstens noch Platz 10 möglich.

Erstes Verbandsligaspiel für Frank Koslowski (60)

„Wir werden jetzt aber keinen Punkt verschenken und weiter unser Bestes geben“, verspricht Mannschaftsführer Sönke Schottmeyer. Am letzten Doppelspieltag konnte der HTB im Duell mit WiWa Hamburg trotz der Ausfälle von Zuspieler Moritz Anders (verletzt) und Tim Brencher (beruflich unterwegs) immerhin einen Punkt ergattern. „Wir konnten den Satzrückstand gleich zwei Mal ausgleichen“, berichtet Außenangreifer Sebastian Bednarz, der neben Sönke Schottmeyer zu den besten Harburger Spielern zählte. Im entscheidenden Tie-Break hatten dann aber leider die Gäste die Nase vorn.
Kuriosität am Rande: Aufgrund ständiger Personalsorgen kam Frank Koslowski zu seinem ersten Verbandsligaeinsatz. Das Besondere: Koslowski ist bereits 60 Jahre, sich aber trotzdem nicht zu schade, im Notfall in die Bresche zu springen.
Am Sonnabend, 20. Februar, (Sporthalle Gustav-Falke-Straße 42) geht es für den HTB ab 14.30 Uhr erneut um Punkte. Im Duell mit dem Eimsbütteler TV 2 ist der HTB klarer Außenseiter. Im zweiten Spiel gegen den Ariana SV ist dagegen ein Punktgewinn möglich.
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