„Interne Probleme“ am Rabenstein

Duldet keine Disziplinlosigkeiten: Papa N'Daje, Trainer des Harburger SC. Foto: rp

Fußball-Bezirksliga: Harburger SC lässt
undisziplinierte Spieler draußen.

Von Waldemar Düse, Hamburg Süd.
Mit zehn Punkten vor dem 9. Spieltag als Neunter die untere Hälfte der Tabelle der Fußball-Beziksliga Süd anführend – drei Siege, ein Unentschieden und Niederlagen ist sicherlich kein Zwischenergebnis, mit dem man beim Harburger SC zufrieden sein kann.
„Wir haben interne Probleme, besonders mit der Einstellung einiger Spieler“, versucht Jörg Töbelmann, Fußball-Abteilungsleiter am Rabenstein, nach der 0:2-Niederlage beim ehemaligen Schlusslicht TSC Welingsbüttel II gar nicht erst um den heißen Brei herumzureden. „Deswegen wurden auch einige Gespräche geführt.“ Mit dem Ergebnis, dass für einige Akteure für die Partie im Norden Hamburgs eine „schöpferische Pause“ angesagt war. „Das war eine disziplinarische Maßnahme und die spüren wir in unserem dünnen Kader natürlich gleich“, so Töbelmann. Dennoch bemüht er sich, den Ball flach zu halten. „Wir sind ja bekanntlich auch ohne große Ambitionen in die neue Saison gestartet.“
Gleichzeitig betont Töbelmann, dass weder er noch Trainer Papa N'Daje gewillt seien, die Situation auf sich beruhen zu lassen. Soll heißen: In der Winterpause wird der Kader so oder so spürbare Veränderungen erfahren. „Nach dem Winter reden wir dann weiter.“
Eine erste Gelegenheit zur Aufhellung der Stimmung um den Rabenstein herum bietet das Heimspiel gegen den bisher so starken Aufsteiger Finkenwerder. Lässt man vor dem Anpfiff jedoch einfach mal die Zahlen spielen, gibt es aussichtsreichere Aufgaben: Der HSC zuhause bisher sechs Punkte, Finkenwerder auswärts sieben.
In der Kreisliga 1 ist der SV Rönneburg auf der Suche nach einem Nachfolger für Interimscoach Fikri Tekin schnell fündig geworden: Helmut Ravens, zuletzt in Over-Bullenhausen tätig, wird neuer Trainer auf der Wilstorfer Höh.
Tekin, der erst zu Saisonbeginn als Co-Trainer des Landesligisten SV Blankenese nach Rönneburg zurückgekehrt war, hatte aufgrund zu starker beruflicher und privater Anspannung seine Tätigkeit beendet. Der Pädagoge ist zum stellvertretenden Schulleiter berufen worden und Vater von Zwillingen geworden.
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