Im Stile einer Spitzenelf!

Durch die Einwechslung von Erik Rolf (l.), der seine gute Leistung mit dem Tor zum 5:1 krönte, brachte Denis Zepcan frischen Wind ins bis dahin müde Spiel des Tabellenführers. Foto: rp

Bezirksliga: Finkenwerder überzeugt nicht, gewinnt aber 5:1

Von Rainer Ponik. Sie haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber die Tabellenspitze erfolgreich verteidigt. Im Spiel beim Tabellenletzten Störtebeker SV taten sich die Bezirksligafußballer vom TuS Finkenwerder gegen den völlig defensiv eingestellten Gegner knapp eine Stunde lang sehr schwer. Erst nach Gerrit Siegismunds Treffer zum 1:1-Ausgleich und einem Platzverweis für die Gastgeber wendete sich das Blatt.
Der kurz zuvor eingewechselte Antonio Pavic verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:1, ehe Claas Rehder seine Lufthoheit nutzte, um den TuS durch zwei Kopfballtore endgültig auf die Siegerstraße zu bringen. Den Schlusspunkt zum am Ende noch souveränen 5:1-Sieg setzte Erik Rolf, der einen schwachen Abstoß abfing und per Flachschuss vollstreckte.
Nach dem neunten Saisonsieg bleibt der TuS Finkenwerder Tabellenführer, doch von Meisterschaft und Aufstieg spricht auf der Elbinsel keiner. „Wir denken nur von Spiel zu Spiel, wollen aber so lange wie möglich oben mitmischen!“, sagt Co-Trainer Emir Bida, der einen breiter aufgestellten Kader als einen wichtigen Grund für den Höhenflug der Grün-Weißen ansieht.
Die Lücken, die Felix Heimsoth und Freddy Glöden (für ein Jahr in Australien) hinterlassen haben, konnten überraschend früh geschlossen werden. Junge Spieler wie Antonio Pavic, Kaan Bayrak oder Steven Schmelter sind aus dem Nachwuchsbereich aufgerückt, auch Erik Rolf (FTSV Altenwerder) zog es an den Finksweg.

Der neue Spielmacher heißt Paddy Behrmann

Paddy Behrmann ist in die Spielmacherrolle geschlüpft und wird dabei auch von Daniel Schröder unterstützt. Der Mannschaftskapitän zählt neben Keeper Christian Meyer und Claas Rehder nach wie vor zu den Leitwölfen. Vor allem auf fremden Plätzen präsentierte sich Finkenwerder als heißer Titelanwärter. Alle sechs Auswärtsspiele hat der TuS für sich entschieden. Zuhause im Uhlenhoff-Stadion lief es dagegen noch nicht ganz so rund. Nichtsdestotrotz möchte die Elf von Trainer Dennis Zepcan am kommenden Sonntag, 1. November, (14 Uhr, Norderschulweg) das nächste Heimspiel gegen den SC Sternschanze für sich entscheiden. Ein 0:0 scheint unwahrscheinlich – es treffen zwei der offensivstärksten Mannschaften der Liga aufeinander.
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