Im Rückraum nicht zu stoppen!

Die Ahrensburgerinnen versuchten die Wilhelmsburger Angriffe mit allen Mitteln zu stoppen, doch Anna Lena Spill (Bildmitte) und ihre Mitspielerinnen kamen trotzdem häufig zum erfolgreichen Torabschluss. Foto: Ponik

Handballerinnen der SG Wilhelmsburg dürfen vom Aufstieg in die Oberliga träumen.

Von Rainer Ponik. Wenn ich auf die Tabelle schaue, kann ich es immer noch nicht so recht glauben“, sagt Sven Petersen. Der Trainer der Handballerinnen der SG Wilhelmsburg ist mit seinem Team Tabellenführer der Hamburg-Liga und hat eine gute Chance, mit der Mannschaft die Meisterschaft zu erringen.
„Viele Spielerinnen haben sich in den letzten Monaten sportlich weiterentwickelt. Das hat uns auch als Team stärker werden lassen“, sieht Sven Petersen in der großen Ausgeglichenheit seines Kaders einen Hauptgrund für den Erfolg. „Gerade im Rückraum verfügen wir über sehr viel Qualität. Deshalb hat unser Spiel deutlich an Konstanz gewonnen“, freut sich der Übungsleiter, dessen Mannschaft in dieser Spielzeit zudem von größeren Verletzungssorgen verschont blieb.
Auch am vergangenen Wochenende gab es erneut einen Grund zum Feiern. Im Heimspiel gegen den Ahrensburger TSV warfen die Wilhelmsburgerinnen einen sicheren 30:20-Sieg heraus. Die SGW führte schon nach 18 Minuten sicher mit 11:5, ehe der ATSV seine Deckung umstellte und die Gastgeberinnen damit vorübergehend vor Probleme stellte.
Nachdem beim Spielstand von 16:14 die Seiten gewechselt wurden, ließ die SGW nichts mehr anbrennen. Im Angriff wurde flüssig kombiniert und weiter getroffen; in der Abwehr sorgte die eingewechselte Svenja Blank im Wilhelmsburger Tor dafür, dass die Gäste nur noch wenig Grund zur Freude hatten.
So war die Partie schon eine Viertelstunde vor Schluss entschieden. „Denise Schulenburg hat am gegnerischen Kreis für viel Unruhe gesorgt und für die Rückraumspielerinnen immer wieder Platz zum Torabschluss geschaffen“, lobte Petersen die 23-Jährige.
Obwohl die SGW die Nummer Eins der Liga ist, wurde der mögliche Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein bislang noch nicht zum Thema gemacht. „Damit können wir uns vielleicht in vier Wochen mal beschäftigen. Jetzt genießen wir erstmal den Augenblick“, bleibt Petersen, gelassen.
Am morgigen Sonntag, 8. Februar, (16 Uhr, Steinhauerdamm 5) geht es für die SGW im Spiel beim TH Eilbeck bereits wieder um wichtige Punkte. „Wir bekommen bestimmt nichts geschenkt, denn der THE befindet sich mitten im Abstiegskampf“, so Petersen. Die bisherige Saisonbilanz spricht allerdings für die Wilhelmsburger, die in dieser Spielzeit noch kein einziges Auswärtsspiel verloren haben.
www.sgwilhelmsburg.de
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