Im Bademantel in die neue Saison

In der vergangenen Saison holte der SV Poseidon (SVP) nach dem Zweitligatitel auch den Nord-Pokal, bevor der Klub knapp am Bundesligaaufstieg scheiterte. Man darf gespannt sein, was der SVP in der neuen Spielzeit erreichen kann. Foto: Hanna Granel

Zweitliga-Wasserballer des SV Poseidon legen nach dreimonatiger Pause wieder los

Nach dem nur um sechs Sekunden verpassten Aufstieg in die 1. Liga (das Elbe Wochenblatt berichtete) hat sich beim SV Poseidon (SVP) einiges getan. Trainer Sven Reinhardt, der die Wasserballer in den letzten Jahren betreut hatte, trat von seinem zeitaufwändigen Amt zurück und möchte seine Freizeit wieder mehr mit seiner Familie verbringen.
Einen Nachfolger konnten die „Meeresgötter“ zwar noch nicht präsentieren, aber die Verhandlungen mit einem griechischen Top-Trainer, der erwägt, seine Zelte in Hamburg aufzuschlagen, sind in vollem Gange. In der Zwischenzeit hat Ex-Spieler Florian Lembke die Aufgabe übernommen, den Zweitligisten auf die neue Spielzeit vorzubereiten. „Florian hat ja bereits Trainererfahrung und ist mit der A-Jugend von Potsdam sogar schon mal Deutscher Meister gewesen“, weiß Sprecher Jens Witte, der dem Interimscoach eine ganze Menge zutraut.
Obwohl das Team bis auf Yannick Arnold, der zum Bundesligisten SC Wedding nach Berlin wechselte, nahezu unverändert in die neue Zweitligasaison startet, sieht man die Spielzeit beim SVP diesmal eher als ein Jahr des Neuaufbaus. Ein junger neuer ungarischer Aufbauspieler und Angreifer Jan Lukas Christensen, der vom Lokalrivalen HTB wieder nach Wilhelmsburg zurückgekehrt ist, sollen ins Team integriert werden.
Mit Absteiger Spielvereinigung Laatzen hat der SVP im Kampf um die Meisterschaft in der 2. Liga Nord einen starken Konkurrenten hinzubekommen.
„Dort anzutreten ist keine leichte Aufgabe“
Bevor es in der Liga aber um Punkte geht, muss sich der Poseidon in der ersten Runde des Deutschen Wasserball Pokals am heutigen Sonnabend, 3. Oktober, ausgerechnet mit der SGW Brandenburg auseinandersetzen. Anfang Juli scheiterte der SVP im Bundesliga-Aufstiegsturnier an den Gastgebern, die alledings ihrerseits den Aufstieg am Ende nicht packten.
„Dort anzutreten ist wahrlich keine leichte Aufgabe“, sieht Teammanager Lars Hinkelmann seine Mannschaft eher in der Außenseiterrolle. Beim Drei-Nationen-Turnier im vereinseigenen Ollobad hatte sich der SVP vor einigen Wochen allerdings in guter Frühform präsentiert und sowohl den dänischen Meister PAN Kopenhagen (11:4 und 9:5) als auch die niederländischen Gäste aus Heerenveen (7:6) besiegt.
„Auf jeden Fall freuen wir uns, das es nach dreimonatiger Pflichtspielpause endlich wieder los geht“, sagt Torjäger Patrick Weik.
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