HTB-Volleyballer holten richtig auf!

Nach schwachem Saisonstart haben die Verbandsliga-Volleyballer Vollgas gegeben und die Spielzeit 2014/15 auf dem dritten Tabellenplatz abgeschlossen. Foto: pr

Das Team von Jörn Folster schließt Verbandsligasaison auf Platz drei ab.

Von Rainer Ponik. Nach einem verpatzten Saisonstart – nach den ersten vier Spieltagen fanden sich die Schützlinge von Spielertrainer Jörn Folster auf einem Abstiegsplatz wieder - haben die Verbandsliga-Volleyballer des Harburger Turnerbunds (HTB) zu alter Stärke zurückgefunden und sich in Hamburgs stärkster Spielklasse schließlich wie im Vorjahr den dritten Platz gesichert.
„Anfangs waren wir konditionell einfach nicht auf der Höhe“, erinnert sich der Harburger Trainer an die ersten Saisonspiele. So etwas wie Abstiegsangst kam allerdings zu keinem Zeitpunkt auf. „Unser Ziel ist es am Saison-ende einen Platz im oberen Tabellendrittel zu erreichen“, war schon damals nichts von fehlendem Selbstvertrauen zu spüren.
In der Tat schafften es die Harburger, die in den vergangenen Jahren stets zu den Topteams in der Verbandsliga gehörten, tatsächlich den Schalter umzulegen und sich durch eine Siegesserie von zehn Spielen in Folge langsam wieder in die gewohnten Tabellenregionen vorzuarbeiten.
„Klar, dass uns die Siege aufgebaut haben. Das Selbstvertrauen war wieder zurück und wir haben sogar den damaligen Tabellenführer Ariana SV von der Spitze geholt“, erinnert sich Mannschaftsführer Simon Pawlowski an das erste Saisonhighlight.
Vor allem Andreas Miersch präsentierte sich – nicht nur in diesem Spiel – in Topform und hatte großen Anteil daran, dass der HTB wieder zurück in die Erfolgsspur fand. „Andy hat
konstant auf hohem Niveau gespielt und viele Punkte für uns gemacht“, lobt Jörn Folster den Außenangreifer.
Jörn Folster: „Selbst aus dem Schlamassel befreit!“
Nachdem auch der letzte Spieltag gegen Ariana SV (3:1) und Oststeinbek (3:2) mit zwei Siegen abgeschlossen werden konnte, fand die Spielzeit doch noch einen versöhnlichen Abschluss.
„Wir haben uns selbst aus dem Schlamassel befreit, müssen unsere Spielerdecke zukünftig aber möglichst noch etwas vergrößern“, hofft Jörn Folster auf den einen oder anderen Neuzugang, der den kleinen HTB-Kader zur kommenden Spielzeit verstärken könnte.
Nach dem Abschluss der Hallensaison zieht es die Harburger jetzt aber erstmal wieder ins Freie. „Beachvolleyball ist ein prima Ausgleich und macht zudem auch viel Spaß“, sagt Teamspieler Sönke Schottmayer. In welcher Konstellation das Team, dessen Spieler 22 bis 50(!) Jahre alt sind, im Herbst in die neue Verbandsligasaison starten wird, steht allerdings noch in den Sternen. „Wir werden uns rechtzeitig zusammensetzen und es gemeinsam besprechen“, sagt Folster, der der sportlichen Zukunft seines Teams mit einer großen Portion Gelassenheit entgegenblickt.
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