HTB feiert ersten Saisonsieg

Geschrumpftes Team, guter Zusammenhalt: Gemeinsam wollen die HTBer (v. l.) Sönke Schottmayer, Jörn Folster, Tim Brencher, Simon Pawlowski und Jörn Sedlitz den Verbandsligaabstieg verhindern. Foto: pr

Verbandsliga: Harburgs Volleyballer mit Mini-Kader gegen den Abstieg.

Von Rainer Ponik. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden die Volleyballer vom Harburger Turnerbund Hamburger Verbandsligameister; im letzten Spieljahr schlossen die Schützlinge von Spielertrainer Jörn Folster die Saison nach schwachem Start auf Platz drei ab. In der laufenden Spielserie muss der HTB seinen Blick aber erstmals nach unten richten und um den Klassenerhalt in Hamburgs stärkster Spielklasse kämpfen.
Am ersten Spieltag war die Personalnot so groß, dass man die beiden Spiele kampflos abgeben musste. Nach fünf weiteren Niederlagen glückte erst am vergangenen Wochenende der so lange ersehnte erste Sieg.
Gegen Aufsteiger Altona 93 feierte der HTB einen glatten 3:0-Erfolg. Obwohl das Team ohne Auswechselspieler auskommen musste, war man dem unerfahrenen Gegner in den entscheidenden Situationen immer einen Schritt voraus. Altona konnte zwar in allen Sätzen lange gut mithalten, doch in der Schlussphase spielten die Harburger ihre Erfahrung immer wieder clever aus und siegten verdient. Ein Sonderlob verdienten sich Mannschaftskapitän Sönke Schottmayer und Simon Pawlowski, die ihren Mitspielern durch ihre stabile Annahme immer wieder die Möglichkeit zum Punkten eröffneten.

Trotz des Sieges bleibt der HTB Letzter


Obwohl der HTB trotz des erstes Sieges Tabellenletzter bleibt, hat sich das Erfolgserlebnis sehr positiv auf die Psyche ausgewirkt. „Wir haben zu Saisonbeginn gegen viele starke Gegner gespielt; in den nächsten Spielen bietet sich dagegen sicher eine Chance, weitere Satz- und Spielgewinne zu feiern“, hofft Jörn Folster darauf, dass sich seine Mannschaft so bald wie möglich vom Tabellenende verabschieden kann.
Bis zum Saisonende muss der HTB mindestens drei Teams hinter sich lassen, wenn der Abstieg in die Landesliga noch verhindert werden soll. Da in Harburg keine Neuzugänge zu erwarten sind, muss sich die Mannschaft ohne Hilfe von außen aus dem Abstiegssumpf ziehen. „Wir sind in den letzten Wochen als Team noch enger zusammengerückt und glauben an unsere Chance“, macht Jörn Folster allen Zweiflern klar, dass sich sein „HTB-Achter“ noch lange nicht aufgegeben hat.
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