HSC: Am Tiefpunkt geht’s bergauf

Selten, aber sehenswert: Im Pokalspiel gegen Oberligist KF Kosova kann Harburgs Björn Stenger sich hier im Zweikampf gegen Kosovas Martin Krefta durchsetzen. Foto: rp

Kreisklasse: Torsten Lüdemann strebt mit dem Harburger SC den Wiederaufstieg in die Kreisliga an

Von Rainer Ponik. Lange ist es her, dass der Harburger SC am heimischen
Rabenstein glanzvolle Siege in der Landesliga feierte. In den letzten Jahren ging es mit dem Traditionsverein stetig bergab. Am Ende der Saison 2015/16 dann der Tiefpunkt: Das Team von Trainer Thomas Thomsen stieg nach einer 0:1-Niederlage gegen den SV Grün-Weiss Harburg in die Kreisklasse ab.
„Da wollen wir nicht bleiben, sondern möglichst schnell wieder in die Kreisliga aufsteigen“, formuliert Trainer Torsten Lüdemann das Saisonziel. Der neue Coach, der beim HSC lange Zeit Jugendteams trainierte und im Vorstand mitarbeitete, traut seiner neu formierten Elf den sofortigen Wiederaufstieg zu. In der Kooperation mit Viktoria Harburg trainiert Lüdemann „Team 2“, während Thorsten Bettin und Michael Krivohlavek „Team 1“ in Viktoria-Trikots in der Kreisliga coachen (das Elbe Wochenblatt berichtete).
„Im letzten Jahr musste die Mannschaft nach vielen Abgängen stark verjüngt in die Saison starten, inzwischen haben sich alle an die Spielweise im Herrenbereich gewöhnt und viel dazugelernt“, freut sich Lüdemann.
Im Pokalspiel gegen Oberligaaufsteiger KF Kosova machte der HSC dem haushohen Favoriten zumindest eine Halbzeit lang das Toreschießen schwer, ehe die Kraft nachließ und die Kosovaren am Ende doch noch einen standesgemäßen Sieg herausschossen.

Lokalderby gegen die FSV Harburg-Rönneburg

Zu den Leistungsträgern im Team des HSC gehören neben den Angreifern Florian Laumann und Daniel Pofahl auch der junge Innenverteidiger Björn Lüdemann und Spielmacher Lars Schröder. „Viele Spieler meiner Mannschaft habe ich schon als Jugendliche trainiert“, so Torsten Lüdemann, der glaubt, dass „noch viel Potenzial in dieser Mannschaft steckt“.
Dieser Einschätzung will das Team in den nächsten Wochen Taten folgen lassen. Zum Kreis der Mannschaften, die das gleiche Ziel wie der HSC verfolgen, werden vermutlich auch die Mitabsteiger Einigkeit Wilhelmsburg und Moorburger TSV zählen.
Am morgigen Sonntag, 7. August, muss der HSC im Lokalderby an der Wilstorfer Höh aber erst einmal bei der FSV Harburg-Rönneburg antreten.
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