Hoffen auf ein Erfolgserlebnis

Yasin Tauscher (l.) setzt sich im Dreikampf durch und hat den Siegtreffer auf dem Fuß, doch sein Schuss verfehlte das Tor. Foto: rp

Bezirksliga-Schlusslicht Grün-Weiss Harburg wartet seit zwölf Spielen auf den ersten Saisonsieg

Von Rainer Ponik. Lange her: Vor sieben Jahren kickten die Liga-Fußballer des SV Grün-Weiß Harburg noch in Hamburgs höchster Spielklasse. Im Moment geht es für die Mannschaft aus dem Harburger Süden nur noch darum, den Abstieg in die Kreisliga zu verhindern.
Die vorläufige Saisonbilanz fällt bitter aus, denn Grün-Weiss konnte nicht mal eine der bisherigen zwölf Bezirksligapartien gewinnen. Vor drei Wochen zog man an der Scharfschen Schlucht erste Konsequenzen und trennte sich von Trainer Sven Siebert, der die Mannschaft in den letzten fünf Jahren betreut hatte. Neuer Coach an der Seitenlinie ist seitdem Sammy Selcuk. Der zuvor im Jugendbereich für den HSV und den FC St.Pauli tätig war. „Klar, dass ich mit Grün-Weiss die Klasse halten will“, sagt Selcuk.

Unentschieden am
letzten Wochenende


Am vergangenen Wochenende wurde der Neue allerdings von seinen Co-Trainern Rainer Ketelhut und Bahittin Saclik vertreten. Im Heimspiel gegen den TSV Neuland musste sich Grün-Weiss mit einem 1:1 zufrieden geben. Die Neuländer Führung durch Kevin Son konnte Patrik Ketelhut zwar nur vier Minuten später ausgleichen, doch der so sehr ersehnte erste Saisonsieg blieb aus.
„Wir wollten in erster Linie hinten sicher stehen!“, begründete Rainer Ketelhut die Maßnahme, mit Fabian Höhlein nur einen echten Stürmer aufzubieten. Erst nach dem Rückstand wurde eine zweite Spitze aufgeboten, so dass nicht nur der Ausgleich gelang, sondern sich auch noch mehrere Gelegenheiten boten, das Spiel für sich zu entscheiden.
Zu den besten Spielern zählten wieder einmal die Routiniers: Torhüter Malte Zeyns verhinderte mehrmals mit tollen Paraden einen Rückstand und konnte kurz vor dem 0:1 einen von Isaac Ampomah getreten Elfmeter abwehren. Abwehrchef Daniel Meyer behielt auch in brenzligen Situationen die Übersicht und kümmerte sich darüber hinaus auch noch um den Spielaufbau. Auch Oldie Marco Hoot
ackerte vorbildlich. „Gut, dass sie Verantwortung übernehmen!“, lobte Harburgs stellvertretender Fußballobmann Gunnar Förster.
Am morgigen Sonntag, 26. Oktober, 15 Uhr, Uhlenhoff-Stadion, Norderschulweg, will Grün-Weiss beim Ligakonkurrenten TuS Finkenwerder jedenfalls weitere Punkte sammeln.
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