Hockeyladys auf Höhenflug

Die Mischung macht´s: Bei der zweiten Damen der TG Heimfeld stehen Routine und Dynamik in enem perfekten Verhältnis zueinander.

2. Damen der TG Heimfeld feierte in Halle und auf dem Feld Erfolge

Von Rainer Ponik. Heimfelds Hockeycoach Dennis Sievert hat gut Lachen. Der Trainer der 2. Damen kann auf einen sehr erfolgreichen Saisonverlauf zurückblicken. „Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen stimmt einfach!“, nennt Dennis Sievert den Hauptgrund für den Höhenflug des „Nachwuchsteams“, das den Unterbau zur Regionalligamannschaft bildet.
In der Abwehr sorgten Mareike Meyer und Luisa Kröckel, die zuvor in der ersten Mannschaft sogar Bundesligaluft schnuppern konnten, für Ordnung. Vorn wirbelten die Angreiferinnen um Routinier Diana Redlich und Nachwuchs-Ass Franziska Hansen die gegnerischen Abwehrformationen durcheinander.
Am Schlimmsten erwischte es Absteiger Holstein Hockey, das sich mit 22:2 geschlagen geben musste.
Nach einer Hallensaison, in der sich die TGH neben weiteren zwölf Siegen nur ein Unentschieden gegen den späteren Vizemeister THC Altona/Bahrenfeld leistete und ein Torverhältnis von 131:35 Treffern erreichte, stieg das Team bereits drei Spieltage vor Saisonende vorzeitig in die 1. Verbandsliga auf.
Auch dem weiteren Verlauf der jetzt wieder beginnenden Feldhockeysaison sieht Dennis Sievert sehr zuversichtlich entgegen. Nachdem die ersten sieben Saisonspiele im Herbst vergangenen Jahres allesamt gewonnen werden konnten, beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten bereits sieben Punkte. „Klar, dass wir uns den Aufstieg in die Oberliga nicht mehr nehmen lassen wollen“, sagt Teamspielerin Anna-Lena Slowikowski, die ebenfalls zu den erfahrenen Leistungsträgerinnen der Spitzenreiters zählt.
Im Halbfinale des Hamburger Pokalwettbewerbs verlor das Team zwar gegen das Regionalligateam des Club an der Alster, verkaufte sich aber dennoch gut, zumal Alster auch den Pokal holte. „Das ist das erste Mal, dass eine zweite Mannschaft unseres Vereins so weit gekommen ist“, ist Dennis Sievert, der für die 1.Herren selbst noch in der Regionalliga aktiv ist, mächtig stolz auf seine Mannschaft. Dass der Erfolg des Teams auch Begehrlichkeiten weckt, ist klar. So wird der Trainer zukünftig ohne Trixi Mausch, Svea Fischer und Kim Klee auskommen müssen, die in die zahlenmäßig schwach besetzte 1. Damen aufrücken werden.
„Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir die entstehenden Lücken durch die sieben Juniorinnen, die aus der Jugend zu uns wechseln, mittelfristig schließen werden“, zweifelt Dennis Sievert nicht daran, dass sich die Erfolgsstory seines Teams in den nächsten Monaten um ein paar weitere Kapitel verlängern wird.
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