Hilft das Wurftraining im Südderby?

Wieder fit, den Siegeswillen im Blick: Malte Holst will mit der SG Wilhelmsburg das Derby in Fischbek gewinnen. Foto: rp

Handball: Für die SG Wilhelmsburg zählt beim TV Fischbek nur ein Sieg!

Von Rainer Ponik. Obwohl die Landesliga-Handballer der SG Wilhelmsburg zuletzt zwei Niederlagen in Folge hinnehmen mussten, haben sie durchaus noch die Chance, in die Hamburg-Liga aufzusteigen. Spitzenreiter TuS Aumühle-Wohltorf 2 darf nämlich nicht aufsteigen, weil der Verein bereits mit der ersten Mannschaft in der Hamburg-Liga spielt. Und auch der AMTV 2, der zurzeit Landesligazweiter ist, wird der Aufstieg aufgrund des drohenden Abstiegs der ersten Mannschaft, die in der Oberliga Hamburg-Schleswig-Holstein den vorletzten Platz einnimmt, wohl verwehrt bleiben. Nur deshalb dürfen die Wilhelmsburger, die derzeit Platz 4 belegen, noch immer vom Aufstieg träumen.
„Dass wir das Spitzenspiel in Norderstedt verloren haben, ist kein Beinbruch. Aber die klare Niederlage in Buxtehude tut schon weh“, erinnert sich SGW-Trainer Jens Petersen nur ungern an das mit 23:32-Toren verlorene Heimspiel gegen den Tabellensiebten. „Wir waren mental nicht voll da, hatten im Angriff keine Ideen und in der Abwehr keinen Zugriff“, spricht der erfahrene Coach von „desolaten Leistung“ seines Teams.
Im Hinblick auf das Lokalderby beim TV Fischbek II (Sonnabend, 19. März, um 16.30 Uhr, Arena Süderelbe) fordert Trainer Jens Petersen von seinen Spielern, sich auf ihre „Stärken zu besinnen und selbstbewusst aufzutreten.“

Malte Holst ist wieder fit und kehrt ins Team zurück


In den letzten Tagen hat er versucht, die Mängel im Torabschluss, die zuletzt deutlich wurden, durch intensives Wurftraining zu beheben. Zudem haben Mannschaftsführer Malte Holst und Rückraumspieler Pay Metzler ihre Verletzungen auskuriert und können gegen Fischbek wieder zum Einsatz kommen. „Meine Mannschaft hat genug Potenzial, um noch einmal anzugreifen!“, hofft Petesen.
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