High-Noon in Hittfeld

Jacob Hollatz (li.) zählt zu den erfolgreichsten Korbjägern der Sharks und will zusammen mit seinen Teamkameraden morgen das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft erreichen. Foto: pr

Hamburg Sharks wollen im K.o.-Spiel gegen die Hagen Youngsters siegen.

Von Rainer Ponik. Das Jugendbasketball-Bundesligateam der Hamburg Sharks hat es verpasst, durch einen Auswärtssieg bei den Phönix Youngsters vorzeitig in das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Das Team von Headcoach Lars Mittwollen unterlag dem Hagener Bundesliganachwuchs mit 73:92. Nach dem 99:92-Erfolg im Hinspiel wird deshalb ein drittes Spiel die Entscheidung darüber bringen müssen, welches der beiden Teams in die Runde der letzten acht Mannschaften einziehen wird.
In Hagen ließen vor allem das Reboundverhalten und die Wurfquote zu wünschen übrig. Im ersten Viertel konnten die „Haie“ zwar viele Punkte durch verwandelte Freiwürfe erzielen, mussten aber ebenso viele Zähler durch erfolgreiche Tempogegenstöße der Gastgeber hinnehmen. Auch im zweiten Spielabschnitt lieferten sich die Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Bei hohem Tempo unterliefen beiden Teams viele Fehlwürfe und Ballverluste, so dass es mit 44:44 in die Halbzeitpause ging.
Auch eine zunächst besser organisierte Abwehrarbeit konnte im dritten Viertel nicht verhindern, dass die Hittfelder in Rückstand gerieten. Das lag vor allem daran, dass im Angriff zu viele Chancen vergeben wurden und sich unter dem Korb viel zu oft der Gegner die Bälle schnappte. Am Ende verloren die Gäste völlig die Übersicht und konnten die klare Niederlage nicht verhindern.

Im dritten und letzten Spiel wollen die Sharks am morgigen Sonntag, 13. April, um 14 Uhr ihren Heimvorteil nutzen. Die Zuschauer in der hoffentlich rappelvollen Sporthalle am Peperdieksberg werden ihre Mannschaft unterstützen.
Mittwollen erwartet von seiner Mannschaft viel Leidenschaft: „Wir müssen vor allem in der Defense gegen unseren körperlich überlegenen Gegner mehr Energie auf das Feld bringen und die gefährlichen Hagener Schnellangriffe unterbinden“, weiß der erfahrene Coach.
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