Herr Beyer, ist Kosova Absteiger Nummer eins?

Trainer Thorsten Beyer hofft, das er mit seinem Team nicht schon nach einem Jahr wieder absteigen muss. Foto: rp

Interview mit Trainer Thorsten Beyer vom Oberligaaufsteiger Kosova

Von Rainer Ponik. Thorsten Beyer hat den Klub Kosova gemeinsam mit Ingo Brussolo als Vizemeister der Hansa-Staffel in Hamburgs stärkste Spielklasse geführt. Früher trainierte er die A-Jugend-Bundesligamannschaft des SC Vier- und Marschlande, nun steht mit seinem Team vor einer großen Herausforderung. Am Rande des ersten Pflichtspiels, das der Oberligaaufsteiger am Alten Postweg gegen Kreisligaabsteiger Harburger SC nach Toren von Besir Kasami (5), Mert Kepceoglu, Vulnet Sinani (je 2), Abdul-Nafe Farahi, Mazlum Oruk, Vasco Zawada und Visar Galica mit 13:2 gewann, beantwortete Beyer dem Elbe Wochenblatt am Wochenende einige Fragen.

Elbe Wochenblatt am Wochenende: Herr Beyer, wie fällt ihr Fazit nach dem Pokalsieg gegen den Harburger SC aus?
Thorsten Beyer: Der HSC hat sehr tief gestanden und uns das Toreschießen eine Halbzeit lang nicht leicht gemacht. Nach dem Seitenwechsel konnten wir dann viele schnelle Kombinationen erfolgreich abschließen, so dass ich mit der Leistung meiner Mannschaft ganz zufrieden bin.
Wie viel Prozent des Leistungsvermögens hat Ihre Mannschaft eine Woche vor dem Oberliga-Saisonstart schon erreicht?
Ich würde sagen, wir liegen da so bei 70 Prozent.
Welchen Eindruck haben die Zugänge bislang hinterlassen?
Unsere sieben neuen Spieler werden uns weiterhelfen. Sie sind zum größten Teil noch recht jung, aber nicht unerfahren, denn sie haben in der A-Jugend-Bundesliga, A-Jugend-Regionalliga oder A-Jugend-Verbandsliga behaupten müssen. Außerdem sind sie technisch gut ausgebildet worden und haben den nötigen Ehrgeiz.
Was klappt in puncto Zusammenspiel denn schon gut?
Das Spielverständnis zwischen den neu dazu gestoßenen Spielern und dem alten Stamm entwickelt sich schon sehr gut. Das Kombinationsspiel auf dem Weg nach vorn kann sich auch sehenlassen.
Woran muss noch gearbeitet werden? Die Abstimmung in der Abwehr ist noch nicht so gut, wie ich mir das wünsche. Wenn unser Mannschaftskapitän Max Groenhagen, der auch gleichzeitig der Abwehrchef ist, seine Verletzung auskuriert hat, wird die Hintermannschaft sicher noch an Stabilität gewinnen.
Mit welchen Gefühlen blicken Sie dem Punktspielstart gegen den SV Curslack-Neuengamme entgegen? Ich freue mich wie die ganze Mannschaft auf das Spiel in den Vier- und Marschlanden, wo ich ja zuhause bin.
Ihr Team wird von vielen Experten als Absteiger Nummer 1 gehandelt. Wagen Sie einen Tipp? Welchen Platz belegt Ihre Mannschaft am Ende der Saison? Wir landen über dem Strich, werden also den Klassenerhalt schaffen.
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