Hektik auf dem Transfermarkt

Die Macher des Harburger Türksport: Präsident Nazim Capa (links) und Ismail Turan neben der Ersatzbank. Foto: Düse

Fußball-Bezirksliga: Türksport und HSC holen neue Spieler!

Von Waldemar Düse. Für Ismail Turan war es eine absolute Notwendigkeit. „Wir haben nur nachgezogen“, sagt der Obmann des abstiegsbedrohten Fußball-Bezirksligisten Türksport. Mit Engin Aydin, Cem Ulasoglu, Veysel Abaci (FC Süderelbe II) und Enes Muratovic (Bosnien) hat der Tabellenelfte seinen Kader für die Rückserie gleich mit vier neuen Spielern aufgefüllt.
„Nachgezogen“, weil auch zwei andere Klubs, denen das Wasser bis zur Unterkante Oberlippe und darüber steht, kräftig investiert haben. So hat der Viertletzte HSC in der Winterpause ebenfalls vier neue Spieler verpflichtet: Torhüter Stefan Nagler (Curslack-Neuengamme II) und die Feldspieler Bezhan Herawi (Dersimspor), Patrick Hübner (TuS Osdorf) und Serdar Yilmaz (Hamm United).
„Uns blieb kaum etwas anderes übrig“, so Turan vor dem Hintergrund, dass gerade das vermeintlich abgeschlagene Schlusslicht am kräftigsten am Rad gedreht hat. Oder zumindest sagt, es drehe kräftig am Rad. Bei Inter Hamburg sollen gleich sieben neue Akteure, alle aus Landes- oder Oberliga, der Mannschaft ein komplett anderes Gesicht als in der Vorrunde geben. Möglich gemacht durch neue Sponsoren wie eine große Bäckerei-Kette.
Andere Möglichkeiten als wie die meisten anderen Vereine auch bei den Harburger Nachbarn zu „wildern“, sieht Turan generell nur sehr eingeschränkt. „Durch die Nähe der Klubs in Harburg zueinander bleibt das natürlich nicht aus.“ Für eine nachhaltige eigene Jugendarbeit fehlt dem kleinen Verein schlicht das entsprechende Personal. „Probleme mit dem FC Süderelbe hat es wegen der Wechsel aber nicht gegeben.“ Darauf legt Turan Wert. „Die Spieler wollten unbedingt zu uns.“
Weil den Klub keine Ligaspieler verlassen haben, sieht Turan den Kader für den Kampf um den Klassenerhalt gut aufgestellt. „Ich bin davon überzeugt, dass alle Neuzugänge die Mannschaft verstärken werden“, so Türksports Obmann. „Ich hoffe, wir werden die Klasse halten.“
Klarer sehen wird man in dieser Richtung, wenn nach dem 8. Februar die noch ausstehenden fünf Nachholspiele ausgetragen sein sollten. Beteiligt daran sind bis auf Panteras Negras nur gefährdete Teams.
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