Hautnah

Regen in der riesigen Waldbühne in Berlin: Einen neuen Besucherrekord für Beachvolleyball haben die Veranstalter bei diesen Bedingungen verfehlt. Foto: pr

Die Kolumne von Mia Meyer.

Let‘s get together - maybe we can start a new phase. Leise summt Laura Ludwig den Song von Milow, mit dem der belgische Sänger den Durchbruch hatte. Vielleicht wird auch sie heute mit ihrer Teampartnerin Sara Goller den Erfolg genießen können.
Die Nationalteams wohnen im gleichen Hotel wie ich. Nicht nur beim Frühstück sitze ich Rücken an Rücken mit den erfolgreichsten Teams der Welt, sondern auch auf der Fahrt zum Beachvolleyball Grand Slam in Berlin, auf dem ich eine Woche arbeite, lerne ich die Sportler hautnah kennen.
Gut gelaunt steigt Laura Ludwig in den Shuttlebus. Die Anspannung vor dem Spiel lässt sie sich nicht anmerken. In jeder Situation hat sie einen Spruch auf Lager. Aufgeweckt wirkt sie, impulsiv und unbekümmert. Kurz vor den Olympischen Spielen in London haben die in Hamburg trainierenden Sportlerinnen noch einmal die Chance, gegen internationale Gegner ihre Form zu tes-ten.
Sie haben es geschafft, ihre Sportart wurde zum Lebensmittelpunkt. Sie verdienen ihr Geld mit dem Sport. Etwas, wovon ich als Ruderin nur träumen kann. Doch der Reiz der Olympischen Spiele steckt an.

Mia Meyer (18) ist Abiturientin des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Harburg und Leistungssportlerin im Ruderclub Süderelbe (Internet http://www.rc-
suederelbe.de). Im nächsten Jahr wird sie ein Studium beginnen. Was sie in ihrer Sportlerkarriere und in der Zeit vor dem Studienbeginn alles erlebt, steht in ihrer Kolumne im Wochenblatt zum Wochenende.
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