Harter Abstiegskampf

Kellerkinder unter sich: Neulands Masud Amini (links) versucht, sich Panteras´ Ivandro Lobo vom Leib zu halten. Foto: Düse

Panteras Negras trennten sich von Alija Redzepi

Von Waldemar Düse. Nur noch wenige Monate und das zehnjährige Jubiläum steht an. Im Frühjahr 2005 entschloss sich der „Portugiesische Kulturverein in Harburg“, eine Fußball-Abteilung zu gründen, der er den markigen Namen Panteras Negras gab.
Nach mühseligem Beginn in der Kreisklasse gelang nach drei Jahren der Aufstieg in die Kreisliga, im Sommer 2011 ging es sogar noch eine Liga höher. Seitdem haben sich die „Schwarzen Panther“ in der Fußball-Bezirksliga Süd mit Platz sechs, fünf und neun einen Namen gemacht.
Kurz vor dem Abschluss der ersten Saisonhälfte mehren sich nun die Anzeichen, dass die vierte Spielzeit die vorerst letzte in Hamburgs dritthöchster Spielklasse werden könnte. Die mittlerweile am Rotenhäuser Damm in Wilhelmsburg beheimatete Ligamannschaft ist auf den vorletzten Platz abgerutscht, Spitze ist die Mannschaft nur mit ihren neun Niederlagen im bisherigen Saisonverlauf.
Da kann es niemanden überraschen, dass der Klub sich von seinem Trainer Alija Redzepi, der zu Saisonbeginn Nachfolger von Thomas Kurt geworden war, getrennt hat. Seit zwei Spielen fungiert Joao Borges als Übergangstrainer. „Es hat zwischen Trainer und Mannschaft ganz einfach nicht mehr gepasst“, begründet „Toni“ Borges, lange Jahre Liga-Obmann beim im Sommer 2006 dahin gegangenen FC Portugal, die Trennung.
Panteras Negras ist nach dem TSV Neuland (Thomas Kurt für Thorsten Haase) und Grün-Weiss (Sammy Selcuk für Sven Siebert) bereits der dritte Südklub, der im bisherigen Saisonverlauf seinen Übungsleiter ausgetauscht hat.
Durschlagenden Erfolg hat der Trainertausch bislang weder an Neuländer Elbdeich noch in er Scharfschen Schlucht gebracht. Immerhin gelang dem TSV Neuland im direkten Duell bei Grün-Weiss im vierten Spiel unter Kurt der erste Treffer. Grün-Weiss gelang unter seinem neuen Coach in drei Partien immerhin schon zwei Punkteteilungen. Dennoch ist das Schlusslicht neben dem SC Europa aus der Ost-Staffel das einzige Bezirksligateam in Hamburg ohne Saisonsieg. Trotzdem sei die Mannschaft intakt, betonte Grün-Weiss-Co-Trainer Rainer Ketelhut nach dem Keller-Derby.
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