Harburger Literaturtage

Volker Maaßen liest am Sonnabend, 25. März, in der Kulturwerkstatt, Kanalplatz 6, musikalisch begleitet von Daphne Drischler und Heike Vajen. Beginn: 20 Uhr, Eintritt: acht Euro. Foto: pr

Zweite SuedLese vom 21. März bis 13. April – an 14 Orten finden
30 Lesungen statt – organisiert von SuedKultur

Siegmund Borstel, Harburg

In Harburg wird der
Literatur ein Forum gegeben. Das Harburger Kulturbündnis „SuedKultur“ hat die Zweite SuedLese organisiert. Vom 21. März bis zum 13. April gibt’s an 14 Orten 30 Lesungen. Neben Stars wie Wladimir Kaminer oder der aus Atze Schröders TV-Show bekannte Murat alias Fatih Çevikkollu mit seinem mittlerweile fünften Soloprogramm „Emfatih“ finden sich jede Menge Perlen der Lyrik, aus Poesie, Prosa, Poetry oder Krimi. Und vor allem Harburger: etwa Volker Maaßen, Birgit Storm, Gisela Baudy oder Conny Schramm.
„Ja, wer hätte es gedacht“, so Heiko Langanke (SuedKultur) zur Entwicklung der SuedLese. „Letztes Jahr hatten wir einfach mal einen Schwerpunkt setzen wollen, um der Literatur in Süderelbe eine angemessene Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Und das hat richtig Schwung und Inhalt bekommen.“
Die Lesungen reichen von Poetry, Kabarett, Prosa, Roman, Krimi bis zu Lyrik. Die Orte von Neugraben, Neuwiedenthal, Heimfeld, Harburg bis Rönneburg. „Und noch immer ist das nicht alles, was Harburg anbieten könnte ..“, so Langanke.
Die Lesung mit Star-Autor Wladimir Kaminer, der durch „Russendisko“ in den 90er Jahren bundesweit bekannt wurde und am 4. April in der Bücherhalle Harburg aus seinem aktuellen Buch „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger“ liest, ist bis auf wenige Restkarten bereits ausverkauft.
Die Termine samt Inhalten, Orten und Autoren werden in einem ausführlichen Programmheft dargestellt und sind ebenso online auf dem Kulturportal www.sued-kultur.de zu finden sein. Die Programmhefte liegen bei vielen SuedKultur-Orten, also in Clubs, Bars, Bücherhallen und Kulturzentren, aus.

Finanzierung

Wie bei anderen Veranstaltungen von SuedKultur (Kulturtag, MusicNight), gilt auch für die SuedLese: Der Etat ist sehr schmal. „In diesem Jahr war die Finanzierung besonders schwer“, so Heiko Langanke.
Nur etwa 5.500 Euro stehen zur Verfügung. Davon müssen die Auftritte und das Programmheft bezahlt werden. Langanke: „Häufig geht man persönlich in Vorkasse und hofft, dass es später kein Desaster wird. Es braucht einfach eine andere Wertschätzung solcher kultureller Aktionen, die ja immer ein Bekenntnis zu Harburg sind.“
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