Hamburger Piraten siegen gegen Haie

Enno Lütjens (Hamburg Sharks) kann sich hier im Laufduell gegen Osaro Rich Igbineweka durchsetzen; am Ende siegten die Piraten jedoch klar mit 109:49. Foto: Patrick Willner

Nachwuchsbasketball-Bundesliga: Sharks gehen sieglos in die Winterpause

Von Rainer Ponik. Nachdem vor einigen Wochen schon die Jugendbasketball-Bundesligateams (U16) aus dem Hamburger Süden aufeinandertrafen, standen sich am vergangenen Wochenende im Nachwuchs-Bundesligaspiel die U19- Junioren der Piraten und der Sharks gegenüber. Während die „Haie“ das JBBL-Duell für sich entscheiden konnten, behielten diesmal – nicht ganz unerwartet – die Piraten die Oberhand. Schon im ersten Spielabschnitt ließen die Wilhelmsburger keinen Zweifel daran, dass sie die Punkte auf der Elbinsel behalten wollten. Der Tabellenletzte aus Harburg wurde von Beginn an stark unter Druck gesetzt und sah sich schnell einem 13:30-Rückstand gegenüber. Im zweiten Abschnitt konnten die Gäste zunächst von vielen einfachen Ballverlusten der Piraten profitieren und sich auf 21:31 herankämpfen, doch dann war die Schwächeperiode der Gastgeber auch, die hbis zur Pause auf 51:27 davonzogen, auch schon vorbei.
Nach dem Seitenwechsel war die Partie dann schnell entschieden. Die „Freibeuter“ dominierten das Spielgeschehen und kamen nach Ballverlusten der Sharks durch schnelle Gegenangriffe immer wieder zu einfachen Punktgewinnen. Weil die Hausherren sich unter dem gegnerischen Korb darüber hinaus auch 24 Offensivrebounds schnappten, fiel der Sieg am Ende mit 109:49 sehr hoch aus.

Die Piraten dürfen auf die Play-Offs hoffen


Das Wilhelmsburger Trainerduo war zufrieden: „Natürlich war es ein Pflichtsieg für uns, aber die Jungs waren auch sehr konzentriert und haben den nötigen Einsatz gezeigt“, freute sich Paul Larysz, der die Piraten gemeinsam mit Thore Pinkepank in die Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft führen will, über den deutlichen Derbysieg. Beste Wilhelmsburger Korbschützen waren Tobias Möller (20 Punkte) und Osaro Rich Igbineweka (18); der ehemalige Harburger Aleksandar Postic steuerte neun Punkte zum Sieg seines neuen Clubs bei.
Der Ärger über die Niederlage hielt sich bei Gästecoach Thore Krüger in Grenzen. „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen, um in den kommenden Spielen bessere Resultate zu erzielen“; kommt dem Trainer der Sharks die nun folgende kurze Winterpause nicht ungelegen.
Die Piraten, die derzeit Tabellenfünfter sind, dürfen weiter auf die Teilnahme an den Play-Offs hoffen.
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