Haie im Test gegen Barcelona

Willkommene Gäste beim zweiten Knightbar-Tournament waren die Jugendlichen von Juventat de Badalona aus Spanien, mit denen sich die Gastgeber gern ablichten ließen. Foto: Patrick Willner

Jugendbundesliga-Basketballer der Hamburg-Sharks belegten Platz zwei bei Turnier

Von Rainer Ponik. Während viele Sportler Anfang des Jahres ausspannten, empfing das Jugendbasketball-Bundesligateam der Hamburg Sharks Teams aus Jena, Berlin und Barcelona zu einem internationalen Turnier in der Hittfelder Sporthalle. Mehr als 150 Fans nahmen die Gelegenheit wahr, beim zweiten Knightbar-Tournament am Peperdieksberg live dabei zu sein.
Sie erlebten zum Teil sehr hochklassige Spiele. Große Spannung kam allerdings nur selten auf, denn die Kräfteverhältnisse waren meist ungleich verteilt. Im am meisten umkämpften Turnierspiel trafen die Sharks auf die spanische Mannschaft von Joventut de Badalona. Obwohl Trainer Lars Mittwollen aufgrund der Verletzungen von Leistungsträgern ein sehr junges Team auf das Spielfeld schickte, zogen sich die „Haie“ mit Bravour aus der Affäre und gewannen die Partie am Ende mit 66:56-Punkten.
Der Turniersieg ging jedoch an die Gäste von TuS Lichterfelde. Im Duell mit den Berlinern, die in diesem Jahr zum engeren Favoritenkreis auf die Deutsche Meisterschaft gerechnet werden müssen, entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Was die Berliner an Größe und Athletik mitbrachten, glichen die Gastgeber durch ihr kluges Spiel und die guten Distanzwürfe aus. Nach ausgeglichenem Beginn sorgten drei Drei-Punkte-Würfe in Folge dafür, dass sich die „Haie“ einen komfortablen Vorsprung herausspielen konnten, der gegen Ende des Viertels durch das sehr körperbetonte Spiel die Gäste aber wieder schnell zusammenschmolz, sodass die Sharks am Ende sogar mit einem Zwei-Punkte-Rückstand in die Pause gingen.

„Ein Hocklassiges Turnier“, fand der Sharks-Headcoach

Hatten der TuS den Sharks mit dieser Spielweise den Schneid abgekauft? Das Auftreten des Harburger Nachwuchses ließ kaum einen anderen Schluss zu, denn in den folgenden drei Vierteln ließen sich die Hausherren von Lichterfelde förmlich an die Wand spielen. „Die Jungs haben leider die Waffen weggeworfen und die Hände nach oben gestreckt“, sprach Lars Mittwollen nach der klaren 57:93-Schlappe von „bedingungsloser Kapitulation“. Als Ausnahme hob Mittwollen Niklas Bestmann hervor, der „sich bis zum Schluss gegen die Niederlage gewehrt hat“.
Im Hinblick auf das gesamte Turnier zog der Coach aber trotz der deutlichen Pleite ein positives Fazit: „Wir haben in einem hochklassig besetzten Turnier den zweiten Platz belegt.“ So zeigte sich Lars Mittwollen auch angesichts des sicheren 88:49-Erfolges gegen das Science City-Team aus Jena wieder versöhnt.
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