„Haben uns gut präsentiert“

Wird geschätzt: Süderelbes Trainer Jean-Pierre Richter. Foto: rp

FC Süderelbe vertraut auf Trainer Jean-Pierre Richter, Lokalrivale FC Türkiye sucht einen neuen Coach

Von Rainer Ponik. Der Süden hat wieder zwei Teams in Hamburgs höchster Spielklasse vertreten – allerdings rumort es beim FC Türkiye. Obwohl der Aufsteiger sein ohnehin spielstarkes Team mit erfahrenen Spielern und vielversprechenden Talenten verstärkt hat, gingen sechs von sieben Oberligapartien verloren.
Trainer Reza Khosravinejad, vor Saisonbeginn ebenfalls neu verpflichtet, musste nach fünf Niederlagen in Folge gehen und wurde durch Aufstiegstrainer Dogan Inam ersetzt, der den Abwärtstrend beim 1:4 ge-
gen Halstenbek-Rellingen auch nicht stoppen konnte, sich aber nur als Zwischenlösung sieht. „Wir werden jetzt keinen Schnellschuss machen. Unser Ziel ist es, dass der Trainer bis zum Spiel gegen Buxtehude
gefunden ist, dort die Mannschaft beobachten und danach voll einsteigen kann“, äußerte sich Liga-Manager Klaus Klock gegenüber dem „Sport-Mikrofon“. Man darf also gespannt sein, welcher ambitionierte Coach sich am morgigen Sonntag, 20. September (14 Uhr, An der Rennbahn 1), im Jahnstadion unter den Zuschauern befinden wird.
Beim FC Süderelbe gilt Trainer Jean-Pierre Richter dagegen als gesetzt. Mit dem Saisonstart seiner Elf darf „Jonny“ durchaus zufrieden sein, denn gerade im Offensivbereich musste der Erfolgscoach nach dem Weggang seines besten Knipsers Marcel Rodrigues (13 Treffer) und den Ausfällen von Boris Stharbev (Kreuzbandriss) und Neuzugang Alexandar Mucunski (Bänderriss) improvisieren.

Heimspielleistungen lassen auf Klassenerhalt hoffen

Mustafa Karaarslan (vier Tore, drei Vorlagen) und Samuel Louca (drei Tore) sprangen in die Bresche und enttäuschten das Vertrauen ihres Trainers nicht. Wie im letzten Spieljahr sind es die guten Heimspielleistungen, die den FC Süderelbe auf den erneuten Klassenerhalt hoffen lassen. Nach – saisonübergreifend – neun Siegen in Folge musste der FCS gegen Altona 93 am Kiesbarg zuletzt zwar eine 1:2-Niederlage hinnehmen, doch auch nach diesem Spiel fand Jean-Pierre Richter für sein Team noch lobende Worte: „Es gibt keinen Grund, traurig zu sein, denn die Mannschaft hat sich gut präsentiert!“
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