Grandioser Sieg zu acht

US-Amerikanerin Rebecca Kueny (SG Harburg Baskets, rechts) war in Berlin die erfolgreichste Korbjägerin ihres Teams und erzielte insgesamt 21 Punkte. Foto: rp

Basketballerinnen der SG Harburg mischen Regionalliga auf.

Von Rainer Ponik. Der Höhenflug der nur durch eine Wildcard in die 1. Regionalliga aufgestiegenen Basketballerinnen der SG Harburg (SG HB) geht auch in der zweiten Saisonhälfte weiter. Nach einem 72:64-Erfolg bei der BG Zehlendorf eroberten die Schützlinge des Trainerduos Mangkod/Tietgen Rang 4 – die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte!
„Es ist schon sensationell, wie schnell sich das vor der Saison neu zusammengestellte Team gefunden und entwickelt hat“, sagt Ron Tietgen. Die große Ausgeglichenheit der Mannschaft erwies sich auch am letzten Wochenende in Berlin als großer Pluspunkt. Obwohl die SG HB nur mit acht Spielerinnen nach Zehlendorf gefahren war, gelang der siebte Saisonsieg.
Eigentlich umfasst der Teamkader der Baskets 15 Spielerinnen, doch weil die Berlinerinnen das Spiel aufgrund einer defekten Korbanlage bereits am Donnerstag absagten, nahmen sich viele Harburgerinnen für das Wochenende etwas anderes vor. Nach Intervention des Berliner Verbandes wurde das Spiel dann aber doch – in einer anderen Halle – ausgetragen. Die halbe Mannschaft, darunter mit Ina Bergmann, Karen Peters auch zwei absolute Leistungsträgerinnen, fehlte.
Zehlendorf konnte aber nur das erste Viertel mit 19:16 für sich entscheiden. Vor allem im zweiten Spielabschnitt konnten die Baskets mächtig auftrumpfen. Nach einer 36:25-Halbzeitführung ließen sich die Gäste den Sieg nicht mehr nehmen. Beste Korbschützinnen waren Rebecca Kueny (21 Punkte), Melanie Koppel (16) und Andrea Kahle, die auch mit 46 Jahren noch auftrumpfte und 14 Punkte zum Sieg beisteuerte.
Obgleich der Klassenerhalt für die SGHB nach diesem Sieg endgültig kein Thema mehr ist, haben sich die Harburgerinnen noch Ziele gesetzt. „Jetzt sind wir Vierter und wollen es auch bleiben“, so Ron Tietgen. Wenn das klappen soll, sind zwei weitere Siege Pflicht. Den ersten wollen die Baskets am heutigen Sonnabend, 16. März, um 19 Uhr, Halle Am Pavillon, gegen Mitaufsteiger WSV 81 Königs Wusterhausen einfahren. „Der WSV kommt mit einer sehr athletischen Mannschaft, die wir nicht unterschätzen werden“, verspricht Tietgen.
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