Geisler siegt vor Lehmann

"So ein bisschen Morast gehört dazu": Jannick Geisler aus Langenbek siegte beim Weihnachtscross der HRG.

Crossfahrer sprinteten zum 25. Mal auf dem Rad durch die Haake.

Von Rainer Ponik. Kurz vor Ende des Jahres konnte die Harburger Radsport-Gemeinschaft (HRG) ein kleines Jubiläum feiern. Zum 25. Mal richtete der Verein am 2. Weihnachtstag sein traditionelles Rad-Crossrennen durch die Harburger Haake aus. Rund 200 Starter ließen es sich nicht nehmen dabeizusein.
Die weiteste Anreise hatte der Spanier Francisco Haro, neben vielen Radsportlern aus ganz Norddeutschland waren auch Fahrer aus Skandinavien angereist. „Klasse, dass dieses Rennen trotz des Zeitpunktes einen so hohen Stellenwert besitzt“, freut sich Jugend-Koordinator Frank Plambeck. Viele Sportler nutzten das Event als willkommenen Test, um sich für die Deutsche Meisterschaft im Querfeldein-Radfahren, die am 12./13. Januar in Salzdetfurth stattfinden wird, in Form zu bringen.
Nicht wenige Harburger nahmen bei ebenso milder wie freundlicher Witterung die Gelegenheit wahr, ihren Weihnachtsspaziergang mit dem Besuch an der 2.400 Meter langen Rundstrecke zu verbinden. Fünfzig Helfer richteten die Strecke liebevoll her und sorgten für einen reibungslosen Ablauf: Trotz matschigen Bodens, der vor allem in kurvigem Gelände zur Vorsicht mahnte, präsentierte sich die Strecke, die an manchen Punkten ein bis zu 30-prozentiges Gefälle aufwies, in sehr gutem Zustand.
„So ein bisschen Morast gehört dazu, ansonsten würde uns hier was fehlen“, grinst Jannick Geisler. Der Langenbeker, der früher auch für die HRG startete, konnte das Elite-Rennen der Männer diesmal nach rund einer Stunde Fahrtzeit für sich entscheiden. Lokalmatador Julian Lehmann wurde Zweiter. Bei den Frauen setzte sich die Buchholzerin Gesa Brüchmann durch.
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