Futsal: HSC ist erstklassig, HSV und St. Pauli nicht

Das HSC-Futsal-Team darf ab September in der Regionalliga Nord antreten. Foto: pr

Team von Coach Juval Karanikas spielt ab September in der Regionalliga Nord

Olaf Zimmermann, Harburg

Welch eine Überraschung: Sparta Futsal HSC, das Futsal-Team des Harburger Sportclubs, ist erstklassig. Ab September mischen die Harburger in der höchsten deutschen Futsal-Spielklasse, der Regionalliga, mit. „Wir gehören nun zu den besten Futsal-Teams in Deutschland und wollen auf jeden Fall die Klasse halten. Ich traue diesem tollen Team eine Menge zu“, sagte HSC-Präsident Erhardt Erichsen.Das nur aus Kreisliga- und Bezirksliga-Kickern bestehende Team von Sparta Futsal HSC um Juval Karanikas belegte in der stark besetzten Qualifikationsrunde den dritten Platz – und sicherte sich einen der vier Hamburger Startplätze in der Regionalliga. Neben Sparta werden ab September der Deutsche Rekordmeister Hamburg Panthers, der FC Forties und HFC 16 in der höchsten Liga antreten. Nicht qualifizieren konnten sind die Futsal-Teams des HSV, FC St.Pauli und Futsal Hamburg.
Sparta-Trainer Juval Karanikasist ist stolz auf seine Mannschaft: „Die Jungs sind mit Herz und Leidenschaft dabei. Sie geben in jedem Spiel alles und beeindrucken als echtes Team.“ Übrigens: Wegen dieser Leidenschaft und Begeisterung wird Sparta Futsal HSC in der Futsalszene auch das „Atletico Madrid des Futsals“ genannt.

Futsal
Futsal ist eine vom Weltfußballverband anerkannte Variante des Hallenfußballs. Es wird generell mit fünf Spielern auf Handballtore mit einem sprungreduzierten Ball gespielt. Gewechselt werden darf unbegrenzt, der Einwurf ist durch den Einkick ersetzt, die Spielzeit beträgt zweimal 20 Minuten. Der Strafstoß wird aus sechs Metern Entfernung ausgeführt. Das Grätschen am Mann wird grundsätzlich als Foul gewertet. Mannschaftsfouls werden (ähnlich wie beim Basketball) gezählt, ab dem fünften Mannschaftsfoul (je Halbzeit) gibt es für jedes weitere Foul einen direkten Freistoß ohne Mauer. Beim Futsal gilt eine verschärfte Rückpass-Regel: Der Torwart darf den Ball nur einmal berühren und dabei höchstens vier Sekunden kontrollieren (dazu gehört auch der Abwurf).
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