Fußball-Sensation im Herzen Harburgs

Kosovas Besir Kasami bot im Spiel gegen Altenwerder eine starke Leistung und bereitete zwei Treffer vor. Foto: rp

Oddset-Pokal: Türksport und Dersimspor überraschen die Favoriten.

Von Rainer Ponik. Großer Einsatz, packende Zweikämpfe, Hochspannung und zwei Sensationen – in den Spielen der dritten Runde des Oddset-Pokals sahen die Zuschauer im Hamburger Süden fast alles, was den Fußball attraktiv macht.
Wer hätte schon damit gerechnet, dass Bezirksligaaufsteiger Harburg Türksport den Oberli-gisten SV Blankenese aus dem Wettbewerb schießen würde? Der Underdog von der Baererstraße zeigte ein starkes Spiel, vor allem Torwart Hasan Capa konnte sich immer wieder auszeichnen. Als alle bereits mit
einer Verlängerung rechneten, schloss ausgerechnet der in der Schlussphase eingewechselte Alen Sorin einen Konter mit dem Siegtreffer für die Hausherren ab. Nach Zuspiel des ebenfalls eingewechsellten Baris Kocaman machte der Zugang aus Rumänien die große Überraschung perfekt.
Schon am Tag zuvor geriet auf dem Kunstrasenplatz im Herzen Harburgs ein Favorit ins Straucheln. Für Landesliga-Tabellenführer Buxtehude kam gegen Dersimspor überraschend das Aus. In einer mit harten Bandagen geführten Partie, in der Schiedsrichter Burak Kircali acht gelbe Karten verteilte, schoss Rojhat Konar den Außenseiter in die Runde der letzten 32 Teams.
Fast hätte auch der Harburger TB (HTB) für eine Überraschung gesorgt. Im Heimspiel gegen den Regionalligisten SC Victoria verkauften sich die Gastgeber teuer. Bis zur 81. Minute hielt das Abwehr-Bollwerk des HTB, dann machte Victorias David Eybächer die Hoffnungen auf eine Sensation mit dem entscheidenden Treffer zum 0:1 doch noch zunichte.
Im Pokalfight der letzten beiden im Wettbewerb verbliebenen Landesligisten aus dem Süden siegte der Klub Kosova im Heimspiel gegen den FTSV Altenwerder. Cassian Klammer brachte Kosova nach einem Eckstoß von Besir Kasami mit 1:0 in Führung, Isa Bushala erhöhte wenig später auf 2:0. Als Bushala nach Steilpass von Kasimi fast mit dem Pausenpfiff das Tor zum 3:0 markierte, war die Vorentscheidung gefallen. Frank Hoffmann verkürzte in der Schlussphase per Kopf zwar auf 1:3, doch Ömer Taskins Eigentor besiegelte das Pokal-Aus für Altenwerder.
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