Fischbek siegt in Relegation

Rückraum-Ass Jessica Krause will auch in der neuen Saison wieder viele Tore für ihre Fischbeker Mannschaft erzielen. Foto: pr

Fischbeker Handballerinnen machen Aufstieg in die Hamburg-Liga perfekt!

Von Rainer Ponik. Die Landesliga-Handballerinnen des TV Fischbek hatten sich vor Saisonbeginn ein klares Ziel gesetzt: den Aufstieg in die Hamburg-Liga! Nach einer ganzen Serie von Langzeitverletzungen – unter anderem traf es Claudia Auricchio, Nadine Kurt, Johanna Misiak und Kim Voss – musste man der Halstenbeker Turnerschaft aber schließlich vorbeiziehen lassen.
Dennoch kämpfte das dezimierte Team mit viel Einsatz und Ehrgeiz um jeden Punkt und sicherte sich schließlich die Vizemeisterschaft, die den Fischbekerinnen noch eine Fifty-Fifty-Chance auf den Aufstieg sicherte. Im Relegationsspiel spielte der TVF gegen den TuS Aumühle-Wohltorf dem letztjährigen Hamburg-Liga-Absteiger.
Nach nervösem Start geriet das Team von Trainer Thorsten Siemens schnell mit fünf Toren in Rückstand, bekam aber bis zur Halbzeitpause noch die Kurve, um in Führung zu gehen. Nach dem Seitenwechsel konnte der Vorsprung bis zum 36:31-Endstand ausgebaut werden. „Wir haben ganz sicher davon profitiert, dass wir unseren Gegner gut einschätzen und uns auf seine Spielweise gut vorbereiten konnten“, freute sich Thorsten Siemens darüber, dass die 2. Fischbeker Damenmannschaft in der vergangenen Spielzeit Staffelkonkurrent der Aumühlerinnen war.
In der neuen Umgebung zählt für den TVF im Spieljahr 2014/15 natürlich erstmal nur den Klassenerhalt. „Und den traue ich meiner Mannschaft auf jeden Fall zu!“, glaubt Thorsten Siemens. Fast alle Spielerinnen haben ihr Bleiben zugesagt, einzig Torhüterin Kristina Peters möchte ein wenig kürzer treten und fortan in der 2. Mannschaft spielen. Zwei bis drei Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs sollen für frisches Blut im Kader sorgen und folgen damit der Fischbeker Philosophie, in erster Linie auf die eigenen Talente zu bauen. Einziger Neuzugang von außen ist Anja Langner, die nach nur einem Jahr in Hollenstedt nach Neuwiedenthal zurückkehrt.
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