Finkenwerder steigt auf!

Dynamik pur: Kraftvoll setzt Finkenwerders Leif Wähling hier zum Sprungwurf an; SGW-Keeper Felix Arndt ist machtlos. Foto: ponik

Handball: Am letzten Spieltag hat das Team den Lokalrivalen SG Wilhelmsburg II von der Tabellenspitze gestoßen

Rainer Ponik, Hamburg-Süd

Spannender hätte der Kampf um die Meisterschaft nicht sein können: Erst am letzten Spieltag kam es zum entscheidenden Bezirksliga-Duell zwischen der SG Wilhelmsburg II und dem Lokalrivalen TuS Finkenwerder. Am Ende lag Finkenwerder 32:26 vorn und schaffte so den Aufstieg in die Landesliga.
In der rappelvollen Sporthalle an der Dratelnstraße übernahmen die Gäste aus Finkenwerder sofort die Initiative. Schnell hatten sie einen Vier-Tore-Vorsprung herausgeworfen, der bis zur Halbzeit gar auf acht Treffer ausgebaut werden konnte.
Nach dem Seitenwechsel konnte die SGW den Rückstand zwischenzeitlich wieder halbieren, doch in den entscheidenden Augenblicken behielt die Gästeabwehr um Lukas Creutz und die starken Torhüter Jonas Meier und Philipp Strankmann den Überblick. So siegte der Tabellenzweite am Ende verdient mit 32:26 und verpatzte dem bisherigen Spitzenreiter SGW II in letzter Sekunde noch die Meisterschaft und den direkten Aufstieg.
Kein Wunder also, dass die Gäste aus Finkenwerder gemeinsam mit den Fans noch bis in die frühen Morgenstunden feierten. „Wir sind mächtig stolz auf die Jungs, die sich den Aufstieg durch diese grandiose Leistung auch verdient haben“, freute sich Cheftrainer Michael Uckert über den Erfolg seines Teams, das er bereits seit 15 Jahren coacht.
„2002 habe ich die Mannschaft gemeinsam mit meiner Trainerkollegin Wiebke Mewes übernommen“, erinnert sich Michael Uckert gern an die Zeit, als die großen Jungs noch bei den „Minis“ das Handballspielen lernten. Im Laufe der Jahre hat das Team sich kaum verändert. Das hat sich gelohnt, denn nach dem Bezirksligaaufstieg vor zwei Jahren glückte dem jungen Team (Altersdurchschnitt: 22 Jahre) nun der nächste Coup.
Auch in Hamburgs zweit- höchster Spielklasse wird sich der TuS Finkenwerder keineswegs verstecken müssen, denn die Spieler des Aufsteigers haben ihren Leistungszenit noch längst nicht erreicht. Bevor es im Herbst aber wieder um Punkte geht, steht in den Wochen vor der Sommerpause viel Trainingsarbeit auf dem Programm. „Wir wollen uns schließlich immer ein Stück weiterentwickeln“, sagt Michael Uckert. Das hat bislang doch sehr gut geklappt.
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