FC Türkiye: Fünf kommen, vier gehen

Auf dem Transfermarkt aktiv: Klaus Klock, Manager und Trainer beim FC Türkiye. Foto: Düse

Fußball-Landesliga: Bewegung auf dem Transfermarkt.

Von Waldemar Düse. Die Sehnsucht nach Hamburgs höchster Spielklasse ist an der Wilhelmsburger Landesgrenze auch in der Winterpause nicht abgekühlt. Mit einem Heimsieg im Nachholspiel der Fußball-Landesliga Hansa könnte der FC Türkiye heute am FC Süderelbe vorbei auf den Relegationsplatz zwei rücken.
Selbst dann aber wäre der immer noch ungeschlagene Spitzenreiter Buxtehude mit acht Punkten Vorsprung mittelfristig weiterhin außer Reichweite.
Türkiyes Manager-Trainer Klaus Klock scheint fest entschlossen, mit dem „Modell Felix Magath“ auf niedrigem Niveau, sich zumindest auf Platz zwei festzusetzen. Das muntere Kaufen und Verkaufen ist auch in der Winterpause fortgesetzt worden. Gekommen sind mit Alavanda (TSV Sasel), Grühn (Buchholz 08), Imanci (BU), Kreuzfeld (Concordia) und Polaske (FC Itzehoe) fünf Neue, verlassen haben die Wilhelmsburger Al-Jilani, Cetinkaya, Fernandes und Tahsin Yilmaz.
Das fast schon wichtigste Rückrundenspiel für den FC Türkiye ist das direkte Duell gegen den FC Süderelbe zum generellen Rückrundenstart am nächsten Wochenende. Auch Süderelbes Trainer Jean-Pierre Richter hat mit Kohpeiß (Finkenwerder), Louca (Buchholz 08) und Najafi (U-19 Holstein Kiel ) noch einmal nachlegen lassen.
Nicht weniger geklotzt hat Kosova um die Klasse zu halten: da Silva Goncalves (Neuland), Kameraj (Osdorfer Born), Prekpaljaj (Concordia), Velija (Slowenien) und Zeqiri (Schnelsen) wurden neu verpflichtet.
Von den Treibern der Entwicklung zu den Getriebenen: Der abstiegsbedrohte SV Wilhelmsburg muss von sofort an auf Lamin Jawla verzichten, der zum Regionalligisten SV Eichede gewechselt ist. Gekommen sind mit Erhan Gerdan ein alter und mit Gideon Knüppe ein junger Bekannter. Knüppe, aus der Jugend des SVW hervorgegangen, hatte nach einem halben Jahr genug vom Chaos beim Staffelkonkurrenten Bergedorf 85. Der Vorletzte Altenwerder hat sich aus Bordmitteln bedient: Aytis, Holst und Möller kommen aus der eigenen Zweiten, Grabinski wurde reaktiviert.
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