FC Türkiye: Drei Spieler müssen gehen

Erdinc Ördun zeigt an der Landesgrenze von sofort an nicht mehr wo es langgeht. Foto: Düse

Fußball-Landesliga: Wilhelmsburger wechseln halbe Mannschaft aus.

Von Waldemar Düse. Ruhe zu bewahren, sich nicht von der Tabelle wild machen zu lassen und versuchen, seinen Plan durchzuziehen. Meistens werden diese „Klassiker“ als Phrasen in die Welt gesetzt. Für die um die Meisterschaft und gegen den Abstieg kämpfenden Südklubs in der Fußball-Landesliga Hansa werden diese Fähigkeiten ausschlaggebend sein. Es gilt: Entschieden ist noch nichts.
Um in die Oberliga aufzusteigen, muss man nach derzeitigem Stand Landesliga-Meister werden. Sechs Zähler hinter Spitzenreiter Buxtehude liegt der FC Süderelbe. Trainer Jean-Pierre Richter hat mit seinem Team 2014 sechs seiner sieben Punktspiele gewonnen und einmal unentschieden gespielt. Eine Relegation der beiden Landesliga-Zweiten gäbe es aber nur dann, wenn sich der Regionalliga-Vorletzte SC Victoria ebenfalls noch über den Strich rettet.
Eigene Begriffe von Kontinuität hat der FC Türkiye entwickelt. Mit ebenfalls beeindruckender Konstanz werden wie schon in den vergangenen Jahren zur neuen Saison große Teile des Kaders ausgetauscht. Diesmal hat es mit sofortiger Wirkung Erdinc Örün, Bilal Yildiz und Jeffrey Polaske getroffen. Andere, wie Torjäger Sascha de la Cuesta, werden wahrscheinlich ebenfalls nicht bleiben. Der Wunschzettel mit neuen Spielern, um nun doch endlich die hochgesteckten Ziele zu erreichen, ist umfangreich. Aber das sind Wunschzettel bekanntlich immer.
Im Abstiegskampf ist der Vorletzte Bergedorf seinem Ruf als „Chaos-Klub“ wieder einmal eindrucksvoll gerecht geworden. Trainer Andreas Roloff, in Harburg zuletzt bei Viktoria tätig, ist fünf Spieltage vor Saisonende zurückgetreten. Diese zunehmenden Auflösungserscheinungen dürften besonders beim Drittletzten SV Wilhelmsburg und beim Viertletzten FTSV Altenwerder wohlwollend zur Kenntnis genommen worden sein. Allem Anschein nach hat sich damit neben dem als Absteiger bereits feststehenden Rahlstedter SC eine zweite Mannschaft gedanklich schon aus der Landesliga verabschiedet. Den dritten Absteiger werden die beiden Südklubs unter sich ausmachen müssen. Kosova hat das erheblich leichtere Restprogramm.
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