(Fast) niemand siegt am Kiesbarg

Stark am Ball und torgefährlich: Mümin Mus zeigte häufig, wie wertvoll er für den FC Süderelbe ist. Foto: rp

Fußball: Der Landesliga-Rückblick zur Winterpause, Teil eins

Von Rainer Ponik.
Nachdem etwas mehr als die Hälfte aller Spiele absolviert wurde, ist es an der Zeit, eine kurze Zwischenbilanz zu ziehen. Teil 1: FC Türkiye und FC Süderelbe, in der nächsten Woche folgen Altenwerder und Este.
Nach mäßigem Saisonstart blieb der FC Türkiye sieben Spiele lang unbesiegt und kletterte in der Tabelle auf Rang 3. Weiter nach vorn ging es aber nicht mehr, denn zuletzt fehlte es dem personell so hochkarätig besetzten Team von Dogan Inam an Konstanz. Vor allem im Defensivverhalten hinkt der FCT den Spitzenteams aus Rahlstedt und Barmbek deutlich hinterher. Erfreulich ist dagegen, dass Torjäger Onur Tüysüz (bislang 11 Tore) zu alter Topform zurückgefunden hat und gemeinsam mit Sturmpartner Christian Fuchs (7 Treffer) für viel Gefahr in den gegnerischen Strafräumen sorgt. Obwohl der Rückstand zum Tabellenzweiten BU satte acht Punkte beträgt, hat man die - leisen - Aufstiegshoffnungen immer noch nicht ganz aufgegeben.
Mit Cihad Karakas (bisher SV Halstenbek-Rellingen) und Onur Ulosoy (Germania Schnelsen) kann das Team von der Landesgrenze bereits zwei weitere Zugänge mit Oberligaerfahrung präsentieren. Bislang fehlt den Wilhelmsburgern die Heimstärke, wenn sich das ändert, geht vielleicht noch etwas in Sachen Aufstieg.
Beim FC Süderelbe sind sie zufrieden: Das junge Team (Altersdurchschnitt 23,5 Jahre) vom auch erst 24-jährigen Trainer
Jean-Pierre Richter hat sich im bisherigen Saisonverlauf gut verkauft und auf dem neu fertiggestellten Kunstrasenplatz am heimischen Kiesbarg erst ein Saisonspiel verloren. Eine Serie von sieben Spielen, in denen der FCS unbesiegt blieb und 19 Punkte sammelte, ließ das Team in der Tabelle vorübergehend bis auf den vierten Tabellenplatz klettern.
Rückkehrer Mümin Mus stellte seine Torgefährlichkeit häufig unter Beweis und erzielte bisher elf Treffer; Sturmpartner Daniel Rossa, der vor Saisonbeginn vom FTSV Altenwerder zum Lokalrivalen gewechselt war, traf schon sieben Mal ins gegnerische Gehäuse. Nachdem das Thema Abstiegskampf nun wohl keine Rolle spielt, darf man sich an der Fischbeker Heide jetzt andere Ziele setzen. Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte ist auf jeden Fall drin.
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