Este hofft auf ein Fußballwunder

Estes Hakan Altinak gehört zu den Leitwölfen im Team des Cranzer Landesligateams. Foto: rp

Fußball-Landesliga-Rückblick – Teil 2: 06/70 ist seit zwölf Spielen ohne Sieg, Altenwerder setzt auf Menges

Von Rainer Ponik.
Im zweiten Teil des Fußball-Landesliga-Rückblicks setzt sich das Wochenblatt heute mit dem Abschneiden der beiden Aufsteiger FTSV Altenwerder und Este 06/70 auseinander.
Nach zwei Aufstiegen in Folge sind die Cranzer in der Saison 2011/12 in der Landesliga angekommen. Bis zum sechsten Spieltag konnte das Team von Trainer Rossen Atanassov immerhin acht Punkte sammeln, doch nach dem 3:1-Erfolgen in den Heimspielen gegen Altenwerder und Börnsen blieb der Klassenneuling in den folgenden zwölf Partien ohne Sieg. „Wir mussten eine Menge Lehrgeld zahlen“, bestätigt Co-Trainer Yavor Yordanov.
Das Team vom Estebogen besteht zum Großteil immer noch aus den Spielern, die auch schon in der Kreisliga für die Blau-Gelben kickten. Obwohl der Rückstand auf das rettende Ufer bereits neun Punkte beträgt, hat man die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht ganz aufgegeben. Dass man bei diesem Unterfangen weiterhin einem fast unveränderten Kader vertraut, macht eine erfolgreiche Mission nicht gerade aussichtsreicher. Gerade im Defensivbereich, wo Ex-Abwehrchef Hendrik Stahmer (beruflich in der Schweiz) schmerzlich vermisst wird, müsste die Mannschaft, die in 18 Spielen bereits 54 Gegentore kassierte, dringend verstärkt werden.
Bei Mitaufsteiger FTSV Altenwerder darf man dagegen zuversichtlich in die sportliche Zukunft blicken. Das Team präsentierte sich in der neuen Spielklasse fast immer auf Augenhöhe und sorgte mit einem 2:1-Sieg beim damaligen Tabellenführer Barmbek-Uhlenhorst für einen echten Paukenschlag. In der Winterpause hat der FTSV mit Hakan Menges, der vom Nachbarn FC Süderelbe ans Neumoorstück wechselte, einen torgefährlichen Mittelfeldspieler an Land gezogen, der dem Spiel des FTSV sicher zusätzliche Impulse verleihen wird.
„Es fehlt uns noch ein bisschen an Konstanz, aber wir sind auf einem guten Weg“, sieht Thorsten Bettin in seiner Mannschaft genug Potential, um sich auch längerfristig in der Landesliga zu etablieren.
Wenn ein guter Start in die Rückrunde gelingt, muss sich in Altenwerder wohl niemand mehr mit dem Thema Klassenerhalt beschäftigen.
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