Erste Fußballtrainer sind schon weg

Sven Siebert ist bei Dersimspor zum Landesliga-Trainer aufgerückt. Foto: Düse

Dersimspor holt Sven Siebert, der SVS Mesopotamien Peter Caspar an die Seitenlinie

Von Waldemar Düse. Anfang Oktober hat nicht nur der Herbst bereits das eine oder andere stürmische Zeichen gesetzt. Auch durch den Südfußball fegen nach dem ersten gespielten Drittel der Saison bereits die ersten Böen – erste Zwischenbilanzen sind gezogen worden.
Ungewöhnlich „windstill“ geht es derzeit beim Oberligisten FC Türkiye zu. Kein Wunder, denn die Mannschaft hat sich unter Trainer Erhan Albayrak zu einer der Überraschungsmannschaften entwickelt. Seine traditionellen Schlagzeilen hatte der Klub bereits Anfang September produziert, als die zweite Mannschaft der Wilhelmsburger aus der Bezirksliga zurückgezogen werden musste. „Es waren einfach nicht mehr genügend Spieler vorhanden“, musste Türkiyes „starker Mann“ Dogan Inam eingestehen.
Beim derzeit auf dem vorletzten Platz rangierenden Staffelkonkurrenten FC Süderelbe gibt man sich zumindest nach außen hin demonstrativ unaufgeregt. Im Prinzip steht das Team nach einem fast totalen Umbruch unter dem „Stadtliga-Neuling“ Trainer Olaf Lakämper dort, wo Viele es bereits vor Saisonbeginn vermutet hatten.
Voll im Soll steht dagegen Oberliga-Aufsteiger Kosova mit zehn Punkten aus zehn Spielen, sodass es für Manager Arton Mazrekaj noch keinen Grund gibt, zu reagieren.
Anders beim traditionell eher aufgeregten Landesligisten Dersimspor. An der Baererstraße hat man sich nach einem bislang ernüchternden Saisonverlauf von Trainer Teodore Fici getrennt. „Um den Aufstieg oder oben mitspielen“, hatte der als Saisonziel ausgegeben. Rang zwölf und wenig überzeugende Leistungen hatten so viel Gegenwind produziert, dass Fici bereits vor einigen Wochen seinen Rücktritt angeboten hatte. Nun darf sich Sven Siebert versuchen, der zuletzt die zweite Mannschaft des Klubs in die Bezirksliga geführt und dort bislang eine gute Saison gespielt hatte.
Beim abgeschlagenen Bezirksliga-Vorletzten Mesopotamien steht nach der Trennung von Trainer Bülent Cakar ein alter Bekannter an der Seitenlinie – Peter Caspar. „Nachdem ich einige Male dankend abgelehnt hatte, habe ich nun zugesagt. Ich will die Mannschaft wieder in ruhigere Gewässer führen", so Caspar. Wie lange er erneut an der Außenmühle arbeiten werde, werde man sehen. Eine abgemachte Laufzeit gebe es nicht.
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